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Kabinett beschließt Programm »Digitale Verwaltung 2020«

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Aktenberge im Sozialgericht in Berlin. Foto: Stephanie Pilick/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - In den Bundesbehörden soll die Digitalisierung der Verwaltung zügig vorangehen. Das Bundeskabinett beschloss das Programm »Digitale Verwaltung 2020« und einen Aktionsplan zur Umsetzung der Open-Data-Charta der G8.


Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte dazu nach Angaben des Ministeriums: »Wir stehen damit klar zu einer nutzerfreundlicheren, einfacheren Verwaltung.« Die Datensicherheit werde dabei gewahrt.

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Ein wesentlicher Schritt dazu soll der Übergang von der Papier-Akte zur E-Akte sein. Wichtiges Ziel des Programms sei es auch, die Transparenz innerhalb der Bundesverwaltung zu erhöhen. Bei der Umsetzung der Open-Data-Charta soll sich jede Bundesbehörde verpflichten, bis zum Ende des ersten Quartals 2015 mindestens zwei Datensätze auf dem übergreifenden Datenportal GovData zu veröffentlichen.

In der Vergangenheit hatten sich Bundesbehörden und Ministerien immer wieder schwergetan oder sogar offen geweigert, Open-Data-Projekte zu unterstützen. So war es häufig nicht möglich, die Datensätze in einer verständlichen und maschinenlesbaren Form zur Verfügung zu stellen, etwa bei Anfragen zum Zustand der deutschen Eisenbahnbrücken.

Pressemitteilung des BMI

Blogeintrag Zeit-Online zu Eisenbahnbrücken