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China sperrt 1,8 Millionen Nutzerkonten im Netz

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Internetcafé in Peking
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China hat massenweise Konten in Sozialen Netzwerken und Online-Nachrichtendiensten gesperrt. Foto: Michael Reynolds/Archiv Foto: dpa

Peking (dpa) - China hat im offiziellen Kampf gegen Prostitution und Pornografie massenweise Konten in Sozialen Netzwerken und Online-Nachrichtendiensten gesperrt. Seit April hätten chinesische Internetfirmen wie Tencent und Sina 1,8 Millionen Profile geschlossen.


Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag unter Berufung auf die Cyberspace-Verwaltung des Landes. Behörden überprüften demnach Profile des Instant-Messaging-Dienstes QQ, der Smartphone-App WeChat und des Mikrobloggingdienstes Weibo. Betroffen waren zudem Chat-Dienste der Unternehmen Alibaba und Baidu und des Telefonanbieters China Mobile. Allein WeChat hatte im vergangenen Jahr 272 Millionen aktive Nutzer, von denen mehr als ein Drittel im Ausland leben.

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Die Staatsmedien unterstützen die Anti-Pornografie-Kampagne, die der Staat im April angekündigt hatte. Viele Nutzer in China vermuten allerdings eine Form der Netzzensur hinter solchen Kampagnen.