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Berliner Spielentwickler Wooga wächst weiter rasant

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Berliner Spiele-Enwickler Wooga
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Auch den Bubble-Island-Vorgänger Diamond Dash hat Wooga auf die Apple-Geräte gebracht und registrierte dabei seit dem Start im Dezember 2011 rund 30 Millionen Downloads. Foto: Soeren Stache Foto: dpa

Berlin (dpa) - Drei Jahre nach seiner Gründung baut der Berliner Computerspiel-Entwickler Wooga seine Strategie für mobile Geräte weiter aus.


Zum Start einer iPhone- und iPad-App des Geschicklichkeitsspiels Bubble Island am Donnerstag sagte der Gründer und Geschäftsführer Jens Begemann, Facebook sei zwar eine sehr gute Plattform für Computerspiele - »da sind wir erwachsen und groß geworden«. Bei mobilen Geräten gebe es aber ein deutlich höheres Wachstumspotenzial.

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Auch dort sei es aber wichtig, die Social-Media-Möglichkeiten zu nutzen, sagte Begemann der Nachrichtenagentur dpa. »Wir stellen fest, dass Nutzer deutlich aktiver sind, wenn sie mit ihren Freunden spielen.« Auch den Bubble-Island-Vorgänger Diamond Dash hat Wooga auf die Apple-Geräte gebracht und registrierte dabei seit dem Start im Dezember 2011 rund 30 Millionen Downloads.

»Wir wachsen weiter sehr schnell«, sagte Begemann. Zahlen zu Umsatz und Gewinn nennt das Unternehmen bisher nicht. Wooga habe aber in den vergangenen Jahres jedes Mal seine Mitarbeiterzahl verdoppelt. Inzwischen arbeiten 250 Spieldesigner, Grafiker und Entwickler bei Wooga, meist in kleinen Teams von etwa zehn Personen, die unabhängig voneinander neue Spiele entwickeln. Das Portfolio von derzeit sieben Spielen soll nach Angaben Begemanns innerhalb der nächsten sechs Monate verdoppelt werden.

Wooga entwickelt native Spiele-Apps, die Entwicklung von Titeln im Web-Standard HTML5 wurde im Mai eingestellt, weil die Spielerfahrung den Ansprüchen nicht genügte. »Ich hoffe, dass HTML5 eine große Zukunft hat«, sagte Begemann. »Aber der Durchbruch wird mit Sicherheit 2013 noch nicht kommen.«

Bubble Island bei Wooga