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Adobe vollzieht Wandel: Abo-Modell statt Kauf-Software

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Los Angeles (dpa) - Der Software-Hersteller Adobe wagt bei seinem Wandel einen radikalen Schritt: Die bekannte Kreativ-Software wie etwa Photoshop wird künftig nur noch im Abo-Modell statt als Verkaufsversionen weiterentwickelt.


Das aktuelle Programm-Bündel Creative Suite 6 werde zwar weiter verkauft - aber eine neue Version sei nicht geplant, teilte Adobe am Montag mit. Das Unternehmen betreibt bereits seit mehr als einem Jahr die Abo-Versionen unter der Marke Creative Cloud, die stetig Kunden gewannen.

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Mit dem neuen Modell geht Adobe zum einen auf den Trend zum Cloud-Computing ein, bei dem Daten und Programme aus dem Netz laufen. Zum anderen wird auch der Fluss der Erlöse stabiler: Früher erlebte das Geschäft einen Aufschwung, wenn eine neue Software-Version herauskam - und kühlte ab, je älter sie wurde. Durch das Abo-Modell, bei dem rund 60 Euro pro Monat für die Nutzung der Programme fällig werden, verteilen sich die Einnahmen gleichmäßiger. Adobe macht neben der Photoshop-Bildbearbeitung etwa auch Programme für das Design von Websites oder die Arbeit mit Videos.

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