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Ungewöhnliche Komödie: «Die Kunst sich die Schuhe zu binden»

Berlin (dpa) - Nach einer großen Anzahl von relativ unbeschwerten Filmen, in denen Behinderte über sich und ihre Probleme hinauswachsen, schlägt die auf Tatsachen beruhende schwedische Komödie «Die Kunst sich die Schuhe zu binden» andere Töne an.

«Die Kunst sich die Schuhe zu binden»
Sie überzeugen mit Witz, Selbstironie und Herzensgüte. Foto: MFA+ FilmDistribution e.K. Foto: dpa

Regisseurin Lena Koppel stellt den nichtbehinderten Alex ins Zentrum. Der Schauspieler ohne Arbeit landet als Hilfspfleger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Dort muss er erleben, wie Routine und Bürokratie den Schützlingen jede Form wirklicher Selbstständigkeit nehmen. Als Alex dagegen angehen will, löst er eine Kettenreaktion von ebenso komischen wie ernsthaften Ereignissen aus. Seine neuen Freunde bekommen erstmals die Chance, sich von einem Zuviel an Fürsorge zu emanzipieren und zu Stars im Showgeschäft zu werden.

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(Die Kunst sich die Schuhe zu binden, Schweden 2011, 101 Min., FSK ab 0, von Lena Koppel, mit Sverrir Gudnason, Vanna Rosenberg, Mats Melin)

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