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Schlammschlacht beim Wacken-Open-Air 2012

Wacken (dpa) - Am letzten Tag des Wacken-Open-Air 2012 (W:O:A) hat sich das Festivalgelände in eine Schlammwüste verwandelt. Den 75 000 Heavy Metal Fans schien die Schlammschlacht nicht viel auszumachen.

Wacken Open Air Festival 2012
Spaß im Schlamm: Das Festivalgeländet hat sich in eine Schlammwüste verwandelt. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa

Dreckverschmiert und mit lauten «Wackööööööön»-Rufen trotzten sie dem Wetter. In Wacken spielen rund 130 Bands und Künstler drei Tage lang mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel.

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Am Samstagvormittag gab es ein absolutes Fahrverbot. «Auf den Rettungswegen dürfen nur noch Einsatzfahrzeuge der Sanitäter und Polizei fahren», sagte die Sprecherin des weltgrößten Heavy Metal Festivals, Britta Kock. Die Veranstalter hätten sich die Nacht über bemüht, das Gelände bei Wacken in der Nähe von Itzehoe zu säubern. Unter anderem hätten Helfer Wasser abgepumpt und versucht, den aufgeweichten Boden mit Schreddergut und Stroh begeh- und befahrbar zu machen.

Die Ärzte und Sanitäter auf dem Festival hätten bislang rund 2300 Besucher mit kleineren und größeren Verletzungen behandelt. 258 Patienten seien in Krankenhäuser gebracht worden. «Meist jedoch nur zu weiterführenden Untersuchungen, die nicht im Sanitätszelt durchgeführt werden können», sagte der Rettungsdienst-Sprecher.

W:O:A