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Premiere auf Schwäbisch: «Die Kirche bleibt im Dorf»

Stuttgart (dpa) - Hoch auf dem Trecker zum roten Teppich: Zur Vorstellung der Schwaben-Komödie «Die Kirche bleibt im Dorf» am Mittwochabend in Stuttgart hat sich das Filmteam um Schauspielerin Natalia Wörner einen Gag einfallen lassen: Man fuhr mit vier Traktoren vor.

Die Kirche bleibt im Dorf
Die Schauspielerinnen Julia Nachtmann, Karoline Eichhorn und Natalia Wörner (l-r) fuhren mit dem Trecker vor. Foto: Franziska Kraufmann Foto: dpa

Die aus Stuttgart stammende Hauptdarstellerin verspricht sich von dem im Südbaden gedrehten Film, dass er etliche Zuschauer in die Kinos lockt: «Wir alle haben in der Konstellation noch nie gedreht und auch keine schwäbische Komödie. Damit jetzt nach Hause zu kommen, ist ein Geschenk. Und daher hoffen wir auf die Landsleute, dass sie mitmachen und ins Kino gehen», sagte Wörner vor dem Kinostart an diesem Donnerstag.

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Die Mundart-Komödie dreht sich um zwei zerstrittene fiktive Dörfer. Ständige Reibungspunkte in Oberrieslingen und Unterrieslingen sind die Kirche und der Friedhof, welche sich beide Orte teilen müssen. Der Konflikt spitzt sich zu, als ein Amerikaner die Kirche kaufen möchte und bekannt wird, dass ausgerechnet der Unterrieslinger Schweinebauer Peter (Hans Löw) seine Oberrieslinger «Schnegge», Gastwirtstochter Klara Häberle (Julia Nachtmann), zur Frau nehmen möchte. Die Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) unterstützte das Projekt mit 400 000 Euro.

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