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US-Regisseur

Bryan Singer fliegt bei «Bohemian Rhapsody» raus

Die Dreharbeiten zum Biopic über die Rockband Queen waren schon angelaufen. Nach dem Rauswurf des Regisseurs geht aber erst einmal nichts mehr. Gründe für die Entlassung Singers scheint es mehrere zu geben.

Bryan Singer
Bryan Singer ist raus. Foto: Matt Sayles/Invision Foto: dpanitf3

Los Angeles (dpa) - Der US-Filmemacher Bryan Singer (52, «X-Men») muss die Regie für den Film «Bohemian Rhapsody» über die britische Kultband Queen abgeben.

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Er sei «nicht länger» der Regisseur des Biopics über die Rockband und deren Sänger Freddie Mercury, wie das Studio 20th Century Fox am Montag durch einen Sprecher mitteilte. Singers «überraschende Nichtverfügbarkeit» habe vorige Woche zur Einstellung der Dreharbeiten geführt, zitierte das Branchenblatt «Hollywood Reporter» aus einer Mitteilung des Studios.

Singer sei mehrfach nicht zu den Dreharbeiten in London erschienen, berichteten US-Medien. «Deadline.com» zufolge soll sich unter anderem auch Hauptdarsteller Rami Malek über Singer beschwert haben. Das Studio hat noch keinen neuen Regisseur benannt. Der Kinostart war ursprünglich für Weihnachten 2018 geplant. 

Malek, bekannt aus der TV-Serie «Mr. Robot», spielt den Frontmann Freddie Mercury. Ben Hardy, Joe Mazzello und Gwilym Lee sind als weitere Bandmitglieder an Bord.

Mercury, der im heute tansanischen Sansibar geboren wurde, hatte die Rockband 1970 gegründet und war bis zu seinem Tod 1991 der Leadsänger. Zu den größten Hits gehören «We Will Rock You», «We Are The Champions» und «Bohemian Rhapsody». Mercury, der auch homosexuelle Beziehungen hatte, starb mit 45 Jahren an Aids.