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Vom Motorrad bis zur Gartenliege

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Einen spanischen Reitsattel hat Sabrina Kinzel restauriert.
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Sofia Schnitzlbaumer baute eine Gartenliege mit Polsterauflage.
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Elias Enzinger entschied sich für die Restauration eines Trial-Motorrads.

Traunstein – Ein Höhepunkt im Schuljahr der Montessori-Schule in Traunstein ist die Präsentation der »Großen Praktische Arbeit« der 8. Klasse. Auch heuer hatten sich die Jugendlichen wieder viel einfallen lassen.


So hatten die Mädchen beispielsweise mit der Herstellung einer Gartenliege, der Restaurierung eines Reitsattels, dem Bau eines Schminktischs oder der Erstellung eines Bühnenbilds befasst. Bei den Buben waren ein aufwändig restaurierter Geräteträger, die Restaurierung einer Trailmaschine, der Bau eine Bogens bzw. mehrerer geschreinerter Schreibtische die ausgewählten Themen.

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Die Schüler hatte die praktische Aufgabe nach ihrem Interesse und ihrer Fähigkeiten selbst gewählt und mit Hilfe eines Mentors ein Werkstück hergestellt. Dieser Prozess wurde dokumentiert und vor einem ausgewähltem Publikum, zu dem nicht nur Eltern und Lehrer gehören, sondern auch Vertreter der Wirtschaft, des Arbeitsamts, des Schulamts und der umliegenden Schulen, präsentiert.

Bei einem Rundgang entlang der Infostände der einzelnen Schüler gewannen die Juroren – darunter Klaus Gottschalk von der Agentur für Arbeit, Karin Scholz, Projektkoordinatorin für die Berufsorientierung an der Handwerkskammer, Martina Waurig, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, Ralf Tradler, Aufsichtsratsmitglied des Fördervereins der Montessori-Schule, und Schulleiter Kay Hoßbach – einen Eindruck von den Arbeiten.

Nach monatelanger Auseinandersetzung mit einer praktischen Aufgabe und deren schriftlicher Darstellung hatten sich die jungen Leute mit ihren Lehrkräften intensiv auf diesen Nachmittag vorbereitet. Jede Vorstellung wurde dabei von einer selbst erstellten Power-Point-Präsentation begleitet. Bei der nachfolgenden Zeugnisvergabe wurden die Mühen der Jugendlichen mit anhaltendem Applaus honoriert.

Die Besucher konnten im Anschluss die Werkstücke an den einzelnen Ständen besichtigen, auch Fragen wurden beantwortet. In der Pause bestand für die Gäste die Möglichkeit, sich am Buffet, welches die Eltern in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat der Schule bereitgestellt hatten, zu stärken. Besonders das Angebot an kühlen Getränken wurde wegen der warmen Temperaturen gerne angenommen. fb