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Hilfe bei Pickeln: Tipps für den Umgang mit Akne

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Vorsicht beim Ausdrücken: Wer dies zu oft macht, kann damit die Haut reizen und Akne verstärken.

Akne belastet viele Jugendliche sehr. Doch sie sollten sich zwei Dinge klar machen: Meist verschwindet die Akne von selbst wieder – und bis dahin lassen sich die Pickel mit Make-up vorübergehend verdecken. Allerdings sollten Make-up-Produkte danach ausgewählt werden, dass sie die Talgdrüsen nicht verstopfen. Denn verstopfte Drüsen sind Schuld an den Mitessern.


Während der Pubertät werden besonders viele Hormone gebildet. Vor allem die sogenannten Androgene, männliche Geschlechtshormone, beeinflussen die Haut: Sie regen die Fettbildung an. Wird in den Talgdrüsen zu viel Fett auf einmal produziert, kann es nicht mehr abfließen. Es sammelt sich an, ein Mitesser entsteht.

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Bei der Behandlung mit einem Aknemittel ist Geduld gefragt, denn viele wirken erst nach einigen Wochen bis Monaten. Ständig neue Mittel auszuprobieren, bringt deshalb nichts. Buben und Mädchen mit Akne sollten außerdem die Haut nicht zu häufig reinigen: Das reizt sie und kann die Akne verstärken. Gleiches gilt für das Ausdrücken von Pickeln.

Für junge Männer ist beim Rasieren wichtig, vorsichtig zu sein und die Haut möglichst nicht zu verletzen. Hautcremes haben am besten einen geringen Fettanteil – gut sind Produkte auf Gel-Basis, die den Abfluss des Talgs erleichtern. Bei Mädchen kommt auch infrage, die Anti-Baby-Pille gegen Akne zu nehmen, häufig enthalten die Pillen weiblichen Geschlechtshormone und können die Haut verbessern. dpa