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Der Weg zum Bafög

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Nicht auf den letzten Drücker: Beim Bafög-Antrag müssen angehende Studenten einige Wochen Bearbeitungszeit einkalkulieren.

Um Bafög zu bekommen, müssen angehende Studenten jede Menge Papierkram erledigen. Doch die Mühe lohnt sich. Was beim Antrag zu beachten ist:


Rechtzeitig abschicken: Die Bearbeitung des Antrags nimmt oft einige Zeit in Anspruch. Studienanfänger sollten den Bafög-Antrag daher bald abschicken. Wer dies im August gemacht hat, hat nach Angaben vom Amt für Ausbildungsförderung in Berlin gute Chancen, im Oktober pünktlich zum Studienbeginn Geld zu erhalten.

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Online-Assistent nutzen: Bafög lässt sich bei einigen Studentenwerken schon über das Internet beantragen. Der Vorteil: Der Online-Assistent achtet darauf, dass die Angaben vollständig sind. Der Antrag muss nach der Eingabe der Daten ausgedruckt, unterschrieben und versandt werden.

Nachweise mitschicken: Dazu gehört zum einen die Studienbescheinigung: Sie regelt, welches Bafög-Amt zuständig ist. Hinzu kommen Belege für die Einkünfte der Eltern: Nötig sind deren Steuerbescheide von vor zwei Jahren, für Bafög-Anträge in diesem Jahr müssen sie also aus 2012 sein. Wer selbst versichert ist, muss einen Beleg dafür haben – das gilt vor allem für über 25-Jährige. Einzureichen ist auch ein Ausbildungsnachweis von Geschwistern, die über 16 Jahre alt sind.

Beginn der Förderung: Die Förderung gibt es erst, wenn der Antrag bewilligt ist. Sie wird aber rückwirkend bis zu dem Monat gezahlt, in dem die Papiere eingereicht wurden. Wer zum Beispiel erst am 1. November die Dokumente einreicht, bekommt für den Oktober kein Geld, obwohl das Studium dann schon begonnen hatte. Die Förderspanne bewegt sich aktuell zwischen 10 und 670 Euro. Für Studenten mit Nachwuchs kommt ein Zuschlag für die Kinderbetreuung hinzu.