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Das »Schlafen im Heu« war ein Erlebnis

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Bei verschiedenen Workshops konnten sich die Buben und Mädchen kreativ betätigen.

Gemeinsam mit Gemeindereferent Martin Riedl verbrachten 33 Buben und Mädchen aus dem Pfarrverband Waging–Otting–St. Leonhard ein viertägiges Ferienlager auf dem Viehauser Hof in Truchtlaching.


Los ging es in Weibhausen. Nach einem Gebet startete die gut gelaunte Truppe mit ihren Betreuern auf den Fahrrädern Richtung Chiemsee. Aber schon nach einer halben Stunde musste wegen eines defekten Radlschlauchs eine Zwangspause eingelegt werden. Eine vorbeifahrende Gruppe Radfahrer spendierte jedoch großzügig einen neuen Schlauch und reparierte das Zweirad auch gleich noch im Handumdrehen. So erreichten alle Kinder nach dreieinhalbstündiger Fahrt den Viehauser Hof.

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Im »Heuhotel« wurde zunächst Quartier bezogen und die Zelte aufgeschlagen. Anschließend machten sich die Buben und Mädchen mit der Umgebung in der Alzau vertraut. Mit einem Kennenlernspiel sowie Sketchen, Sing- und Strategiespielen am Lagerfeuer klang der erste Tag aus.

Tags darauf nahmen die Kinder an verschiedenen Workshops teil. Es wurden Amulette aus Speckstein gefertigt, Öllampen gefaltet, Mobiles aus Holz gebunden, T-Shirts bemalt und Wutbälle hergestellt. Auch ein Schafkopf-Kurs stand auf dem Programm. Nach einer Brotzeit ging es zur Bilderradlsuchfahrt nach Chieming. Auf ihrem Weg dorthin hatten die Buben und Mädchen knifflige Aufgaben rund um das Keltendorf in Stöffling zu lösen. Mit einem erfrischenden Bad in der Alz wurden die Kinder belohnt. Am Abend gab es Gulasch, das die Kinder gemeinsam mit ihren Helfern über dem Lagerfeuer zubereiteten. Mit einem Gottesdienst, der »Die Schätze meines Lebens« zum Thema hatte, formulierten die Buben und Mädchen in den Fürbitten die gute Gemeinschaft im Zeltlager, das Miteinander und die vielen neu entstandenen Freundschaften jeweils als Schatz des Lebens. Mit Musik und Gesang endete der ereignisreiche Tag.

Im Mittelpunkt des dritten Tages stand eine Lagerolympiade, bei der es Fragen rund ums Zeltlager zu beantworten galt. Auch Geschicklichkeit und gestalterische Fähigkeiten waren gefordert. Der Badespaß kam ebenfalls erneut nicht zu kurz. Nach dem Grillen begaben sich alle auf eine abenteuerliche Nachtwanderung.

Am nächsten Tag hieß es bereits wieder die »Zelte abbrechen«. Mehr oder minder feinsäuberlich packten die Buben und Mädchen ihre Utensilien wieder zusammen. Bei der Abschlussrunde hieß es nicht nur einmal: »Schade, dass dieses Ferienlager schon wieder vorbei ist. Nicht nur das Schlafen im Heu war ein Erlebnis!« mia