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Kein Grund zur Sorge

Schlieren und Fäden im Essig sind unbedenklich

Essig findet in der Küche häufig Verwendung - beispielsweise im Salat oder für eingelegtes Gemüse. Manchmal kommt es dann vor, dass man Fäden im Würzmittel findet. Das ist jedoch kein Problem.

Verschiedene Essigsorten
Wer Bodensatz in Essig findet, kann es trotzdem verwenden. Foto: Andrea Warnecke Foto: dpanitf3

München (dpa/tmn) - Schlieren oder Bodensatz im Essig sind kein Problem. Auch wenn aus der Trübung eine Fäden ziehende Masse wird, ist das ein natürlicher Prozess und der Essig nicht etwa verdorben, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt.

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Die gallertartige Masse wird Essigmutter genannt und besteht aus aktiven Essigsäurebakterien. Sie fermentieren etwa Wein, mit Hilfe von Sauerstoff, zu Essigsäure. Im Laufe dieses Prozesses entsteht auch Acetaldehyd. Das riecht stechend. Steigt einem so ein unangenehmer Geruch in die Nase, sei das ein Zeichen dafür, dass der Essig nicht vollständig vergoren ist, erläutert Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale.