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Rohe Kichererbsen einweichen lassen

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Kichererbsen
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Der Hauptbestandteil von Hummus und Falafel sind Kichererbsen. Foto: Doreen Mildner Foto: dpa

Ob als Salat, in der Suppe oder zu Hummus verarbeitet - die Kichererbse lässt sich vielseitig einsetzen. Doch viele wissen nicht um die Eigenheiten der gesunden Hülsenfrucht, denn ungekocht ist die Erbse sogar giftig.


Bonn (dpa/tmn) - Kichererbsen haben nichts mit fröhlichem Kichern zu tun, sind aber dank hochwertigem Eiweiß, reichlich Vitaminen und Eisen gut für die Gesundheit.

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Allerdings müssen rohe oder getrocknete Kichererbsen erst zwölf Stunden einweichen, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hin.

Nach dem Einweichen werden die Erbsen abgespült, dann müssen sie zwei Stunden lang kochen. Das Erhitzen zerstört laut dem Bundeszentrum das Eiweiß Phasin, das zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann, sowie den Bitterstoff Sapin. Wem das zu lange dauert: Vorgekochte Kichererbsen aus der Dose lassen sich direkt verwenden.

Die mild-nussige Kichererbse spielt in der orientalischen Küche eine große Rolle - und zu Hummus verarbeitet zunehmend in den Kühlregalen unserer Supermärkte. Wer die cremige Paste selbst herstellen will, braucht laut dem Bundeszentrum nur die vorgekochten Kichererbsen und eine Knoblauchzehe zu pürieren. Dazu kommen Olivenöl, Kreuzkümmel, Sesampaste, Salz und Limettensaft. Die Paste sollte dann noch einige Stunden im Kühlschrank ziehen.