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Diese Gourmet-Pilze wachsen in unterirdischen Hallen

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Le Champignon de Bruxelles
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Hadrien Velge, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens «Le Champignon de Bruxelles», züchtet Gourmet-Pilze in einem alten Schlachthaus in Brüssel. Foto: Arne Immanuel Bänsch Foto: dpa

Erlesene Pilze gehörten schon immer zu den Stars der Gourmet-Küche. Doch nicht alle stammen noch von Wald und Wiese. Wie eine Brüsseler Pilz-Farm die Erdfrüchte in einem alten Kellergewölbe gedeihen lässt.


Brüssel (dpa) - Nur ein paar Meter unter der Erde, in den kühlen Kellergewölben eines alten Schlachthauses im Brüsseler Viertel Anderlecht, züchten junge Unternehmer Pilze für Gourmets.

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Shiitake, Nameko oder auch Kräuterseitlinge, die frisch und in Bio-Qualität sonst schwer zu bekommen sind, wachsen hier auf 1000 Quadratmetern Produktionsfläche. Seit 2016 kultiviert das Start-up »Le Champignon de Bruxelles« Pilze in historischen Gemäuern.

Ihre Firmenphilosophie zielt auf Effizienz: »Pilze sind gut im Recyceln«, erklärt Start-up-Gründer Hadrien Velge. »Das Ziel ist, Lebensmittel in der Stadt zu produzieren und dafür die Ressourcen zu verwenden, die wir hier finden.« Zwei Jahre lang experimentierte er mit seinem Team um herauszufinden, worauf Pilze gut gedeihen.

Rund ein Dutzend Mitarbeiter arbeiten auf der unterirdischen Pilz-Farm, immer wieder sind wissenschaftliche Praktikanten dabei. Finanziert wurde das Start-up anfangs durch eine genossenschaftliche Struktur - rund 40 Leute gaben insgesamt 200.000 Euro. Heute beliefern sie Restaurants, Bioläden und auch eine kleine Supermarktkette.

Das Unternehmen will wachsen und hat dafür schon einmal ehrgeizige Ziele: Zum Start der Pilzsaison im Herbst will es die Produktionsfläche unter der Erde verdreifachen.

Le Champignon de Bruxelles - Englisch