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Beim Zwiebelschneiden hilft scharfes Messer gegen Tränen

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Zwiebelschneiden
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Zum Zwiebelschneiden sollte ein scharfes Messer benutzt werden. Das verletzt weniger Zellen, die scharfe Senföle freisetzen. Foto: Karo Krämer/dpa-tmn Foto: dpa

Die Schleimhäute sind gereizt, die Augen tränen: Zwiebelschneiden gehört sich nicht zu den angenehmesten Küchenarbeiten. Dabei kann die Ursache für das Augenbrennen mit einfachen Mitteln minimiert werden.


Bonn (dpa/tmn) - Die Ernte der heimischen Sommerzwiebeln läuft auf Hochtouren. In kühler und trockener Umgebung halten sie sich bis ins nächste Frühjahr, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

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Allerdings sollten die Zwiebel weder im Kühlschrank noch in einem Plastikbeutel gelagert werden. Zwiebeln sollten auch eine trockene Außenhaut haben, was sich bei Netzware leicht per Rascheltest prüfen lässt.

Bleibt die Frage, wie die Zwiebeln Verbraucher beim Schneiden nicht zum Weinen bringen? Schuld an den Tränen sind die vorhandenen Senföle. Wenn die Zellen zerstört werden, wird das Enzym Alliinase aus dem Innern frei. Es wandelt die geruchlose Vorstufe Alliin in das stechend riechende Allicin um, das die Schleimhäute reizt und Tränen fließen lässt. Um weniger Zellen zu verletzen, sollte daher ein scharfes Messer verwendet werden.

Zudem hilft es, Messer, Schneidebrett und Zwiebel kurz in kaltes Wasser zu tauchen. Man kann die Zwiebel auch unter Wasser schälen und anschneiden.