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»Lawinengefahr bedeutet Lebensgefahr«

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Wer im Winter am Berg unterwegs ist, muss vorab zwingend einen Blick in den Lawinenlagebericht werfen, um die mögliche Gefahr richtig einschätzen zu können. (Foto: Brenninger)

Die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) veröffentlicht ab sofort wieder täglich den Lawinenlagebericht für den bayerischen Alpenraum. »Sicherheit beim alpinen Wintersport beginnt mit dem täglichen Lagebericht«, betont LfU-Präsident Claus Kumutat. »Die Information über mögliche Lawinengefahren ist eine unverzichtbare Grundlage für ein risikoangepasstes Verhalten – denn Lawinengefahr bedeutet Lebensgefahr.«


Der Lagebericht für die sechs bayerischen Alpinregionen Allgäuer Alpen, Ammergebirge, Werdenfelser Alpen, Bayerische Voralpen, Chiemgauer Alpen und Berchtesgadener Alpen gibt jeweils Auskunft über die vorliegende Gefahrenstufe, den Schneedeckenaufbau wie auch über den Umfang und die Verteilung der Gefahrenstellen im Gelände (Hangrichtung und Höhenlage).

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Ergänzt wird der Bericht ab diesem Winter durch neue europäische »Lawinenproblem-Beschreibungen« mit entsprechenden Symbolen und Icons. Mit Lawinenlagebericht, Wetterdaten und hochauflösenden Webcams bietet der Lawinenwarndienst Bayern Wintersportlern einen kompakten und umfassenden Service zur aktuellen Lage in ihrem alpinen Zielgebiet.

Der Lawinenlagebericht ist unter www.lawinenwarndienst-bayern.de im Internet, per Telefon unter 089/9214-1510 und im Videotext des Bayerischen Fernsehens auf Tafel 646 abrufbar. Zudem kann der Lawinenlagebericht als E-Mail-Newsletter unter www.lawinenwarndienst-bayern.de im Bereich Service abonniert werden.

Die Lawinengefahr ist in fünf europaweit einheitliche Stufen unterteilt: 5 (sehr groß), 4 (groß), 3 (erheblich), 2 (mäßig), 1 (gering). fb