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Grandiose Ausblicke auf das Salzkammergut

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Vom Gipfel aus hat der Bergsteiger einen herrlichen Blick auf den Schafberg (links) und den Wolfgangsee. Im Hintergrund ist der Dachstein zu sehen. (Foto: Zeis)

Für viele Bergsteiger sind die Monate November und Dezember ein trübes Vakuum zwischen der herbstlichen Wandersaison und den ersten Skitouren. Dies jedoch völlig zu Unrecht, denn gerade in diesen Monaten kann man auch an weniger bekannten Gipfeln einen schönen Bergtag erleben. Unser Ziel war ein kleiner Gipfel an der Ostseite des Fuschlsees. Mit seinen gerade einmal 1328 Meter stellt der Schober den westlichen Eckpfeiler der Salzkammergut-Berge und vor allem einen Panoramaberg par excellence dar.


Als wir nach einem kurzweiligen Anstieg den luftigen Gipfel erreichten, ernteten wir als Belohnung grandiose Ausblicke auf das gesamte Salzkammergut. Der Blick war schwindelerregend – hinab zum Fuschlsee, Irrsee, Mondsee und Wolfgangsee und gleich wieder in höchste Höhen, nämlich zum markanten Dachstein, gezogen.

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Als Abstieg wählten wir den Übergang zum Frauenkopf (1287 Meter) mit weiteren großartigen Aussichten auf die umliegenden Berge der Osterhorngruppe. Das Gipfelpanorama teilten wir uns mit ein paar wenigen Gleichgesinnten. Dass wir am Gipfel nicht die einzigen sind, war aber zu erwarten, denn von der Ruine Wartenfels sind es nur 450 Höhenmeter, um auf den höchsten Punkt zu gelangen. Die großartige Panorama-Rundschau entschädigte für die Mühen – und so wird dieser Tag lange im Gedächtnis bleiben. Manfred Zeis