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Butterweicher Firn im Piringebirge

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Skibergsteigen in den Balkanbergen: erst lange Aufstiege, dann Abfahrten in butterweichem Firn.

Butterweichen Firn erlebte eine Gruppe von Skibergsteigern aus der Region rund um den Ramsauer Bergführer Hubert Nagl bei einem mehrtägigen Ausflug ins bulgarische Balkangebirge. Hier genoss man grandiose Natur und umfassende Einsamkeit.


Anlaufpunkt war der kleine Skiort Bansko am Fuße des Piringebirges, 150 Kilometer südlich von der Hauptstadt Sofia entfernt. Investoren bauten hier vor einigen Jahren für 30 Millionen Euro eine Skiarena. Heute gehört Bansko zu den beliebtesten Wintersportorten Osteuropas. Hier kann man noch preiswert Skifahren. Die Wintersportler aus der Region sind aber nicht zum Alpinskifahren nach Bulgarien gekommen, sondern sie wollten die Berge mit Tourenskiern und Fellen erkunden. Ein bulgarischer Bergführer führte die Gruppe zu den höchsten Gipfeln zwischen 2000 und 3000 Meter.

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Obwohl auch im Balkangebirge dieses Jahr wenig Schnee liegt, gab es einiges zu tun. Manchmal war man sogar mit Harsch- oder Steigeisen unterwegs. Downhill-Spaß im Pulverschnee hatte man zwar selten, dafür umso mehr butterweichen Firn. Nach langen Aufstiegen genoss man das herrliche Panorama: Teetrinken, Brotzeitmachen, über den Dingen stehen. Schließlich forderten anschließend lange Abfahrten ins Tal die letzten Reserven der Skibergsteiger.

Im kleinen Hotel angekommen, genossen die Skibergsteiger die typisch bulgarische Küche: Schopska- oder Thrakijska-Salat – immer mit einem Rakija-Schnaps. Das war ein besonderer Genuss nach dieser Anstrengung. Dazu gab es Grillspeisen mit Paprika und Tomatenpüree. Eine süße Nachspeise rundete das Festmenü ab. fb