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Ausbau des Schmugglerwegs: Der erste Spatenstich ist gemacht

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Auf dem neuen Schmugglerwegbankl neben der Steinskulptur schmiedeten (von links) Reinhold Flörl, Walter J. Mayr, Gerd Erharter und Josef Loferer Pläne für den Ausbau des Schmugglerwegs zwischen Kössen und Schleching. (Foto: Wunderlich)

Sehr lange war nichts mehr vom Ausbau des Schmugglerwegs zwischen Kössen und Schleching zu hören, jetzt kam wieder Bewegung in die Sache. Der Auslöser hierfür war die Mitteilung, dass die Interreg jetzt die Fördermittel für das Projekt weitgehend frei geschaltet hat. Dies wurde auf einer Pressekonferenz in Kössen beim TVB Kaiserwinkl nun bekannt gegeben.


Die Interreg wird von der EU mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit gefördert. Als Vertreter der Interreg war Professor Dr. Walter J. Mayr anwesend, der die frohe Botschaft verkündete. Er versprach, das Projekt zu unterstützen und zu begleiten, sowie den Pfad durch die vielen Vorschriften vorzugeben. Die Kosten für das Projekt werden bei 1,4 bis 1,5 Millionen Euro liegen, die mit 75 Prozent gefördert werden und auf die drei Partner aufgeteilt werden, erläuterte Mayr.

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Bürgermeister Josef Loferer sieht in diesem grenzüberschreitenden Projekt eine große Bereicherung für die beiden Gemeinden Kössen und Schleching. Das Projekt soll miteinander gestaltet werden und auch die Bürger sollen daran beteiligt werden. »Europa wird vor Ort gemacht«, betonte er.

Auch der Kössener Bürgermeister Reinhold Flörl war froh, dass das Projekt endlich – nach fünf Jahren Vorlaufzeit – nun in den Startlöchern steht. Er freute sich, dass nun bald die ersten Bagger anrücken werden.

Loferer berichtete auf Nachfrage noch, dass ganz am Anfang nur ein Radweg über den Klobensteinpass geplant war. Aber das Hochwasser-Unglück 2013 führte zu neuen Überlegungen – mit dem Ergebnis, dass der Weg für Radfahrer und Wanderer zu schmal sei. Und der Ausbau soll unbedingt naturverträglich, schonend und nachhaltig getätigt werden. Es bleibt aber ein reiner Wanderweg, der künftig jedoch viele Attraktionen haben wird. Dazu führte Flörl weiter aus, dass eine zweite Hängebrücke und eine Aussichtsplattform geplant seien, auch die Gletschertöpfe werden zugänglich für die Wanderer.

Start und Ziel ist in beiden Orten das Ortszentrum. Hierfür wird im Hintergrund schon länger an einer Buslösung gearbeitet, die den Wanderer vom Ziel wieder an den Ausgangspunkt zurückbringt.

Symbolisch haben der Obmann des TVB Kaiserwinkel, Gerd Erharter, Walter J. Mayr, Reinhold Flörl und Josef Loferer am Kreisverkehr in Kössen neben der Steinskulptur, die die Klobensteinschlucht darstellen soll, den Spaten in die Hand genommen und den ersten Stich gemacht. wun