Chiemgau Baskets stärken Mini-Bereich

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Verantwortlich für die Jüngsten bei den Chiemgau Baskets: Julia Hartl (von links), LuisPires und Annika Mährle. (Foto: Robin Stein/Chiemgau Baskets)

Das deutsche Nationalteam ist erstmals seit 2008 für die Olympischen Spiele qualifiziert, der FC Bayern München stand als erster deutscher Verein in den Playoffs der Euroleague, und in den US-Topligen NBA und WNBA spielen so viele Deutsche wie nie zuvor: Basketball ist mit seinem frischen Image »in« bei den Jugendlichen in Deutschland – und diesen Schwung wollen auch die Chiemgau Baskets mitnehmen. Gerade für die Jüngsten werden die Bemühungen nochmals verstärkt. Mit der neuen Ballspaßgruppe für Mädchen und Buben ab fünf Jahren, einer Schultour sowie Schul-AGs bietet die Basketballabteilung des TV Traunstein den Kindern nach den Sommerferien viele Gelegenheiten, den rasanten Mannschaftssport kennenzulernen.


Die Basketballer sind auch am Sonntag von 12 bis 18 Uhr beim Tag der Vereine auf dem Traunsteiner Stadtplatz präsent: Dort können Jung und Alt sich beim Wurf auf den Korb versuchen oder sich bei den Bayernligaspielern und Verantwortlichen über den Sport sowie die Abteilung informieren.

Dabei wird auch Luis Pires zugegen sein, der als »Mini«-Koordinator für die Ausbildung der jüngsten Spieler unter zwölf Jahre verantwortlich ist. Gemeinsam mit Florian Pavic, Leonie Schwaiger und Felix Schwankner trainiert der diplomierte Sportlehrer die Mini-Teams U 8/U 10 Mix und U 12 Mix. In den altersgerechten Trainingsgruppen lernen die Kinder die Techniken und Spielregeln der Teamsportart Basketball kennen. »Ich finde, dass Sport ein unverzichtbarer Teil der Bildung von Kindern ist«, betont Luis Pires. »Dadurch entwickeln sie sich körperlich, geistig und intellektuell. Basketball hat alle Zutaten, um diese Entwicklung zu fördern.« Ebenfalls beim Tag der Vereine vor Ort sind Julia Hartl und Annika Mährle, die nach den Sommerferien die neue U-7-Ballspaßgruppe führen werden. Dieses Förderprogramm für gemeinsamen Spaß am Ballspiel wird einmal pro Woche für Mädchen und Buben von fünf bis sechs Jahren stattfinden. Ziel ist es, Vergnügen an der Bewegung und am Ballspiel zu wecken. Die Kinder sollen Spaß haben und in der Gruppe Gemeinschaft mit Gleichaltrigen erleben. »Die Freude daran und das spielerische Entdecken des Ballsports sind die wichtigsten Grundlagen, um mit Interesse und Ausdauer am Ball zu bleiben«, so Julia Hartl, die beruflich als Kinderpflegerin und Seelenhaus-Beraterin tätig ist.

Gerade in diesen Zeiten seien Bewegung und Sport im Team ungemein wichtig für die Kinder und Jugendlichen, stellt auch Annika Mährle in ihrem Beruf als Osteopathin und Seelenhaus-Beraterin immer wieder fest: »Die Freude und Spannung, die das Spiel mit dem Ball auslösen kann, bewirkt eine positive Antwort im Immunsystem.« Deshalb sei Sport so gesund und wirke wie natürliches Doping – die Ausschüttung von Serotonin mache zufrieden und gelassen. Neben dem Tag der Vereine sind die Chiemgau Baskets auch in den Schulen aktiv. Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 besuchen sie mit Trainern und Spielern das Annette-Kolb-Gymnasium, das Chiemgau-Gymnasium, die Grundschule Haslach, die Ludwig-Thoma-Grundschule und die Montessori-Schule in Traunstein sowie die Schloss Schule Stein. Dabei lernen die Schüler den Teamsport Basketball kennen. Vertiefter geht es dann im Programm »Sport nach eins« zu: Die Coaches der Chiemgau Baskets bieten in den Partnerschulen das gesamte Schuljahr über nachmittags regelmäßige Basketball-Übungsstunden in den Schulsporthallen an und führen die Schüler ganz behutsam an die Sportart heran. Dieses Angebot gibt es im Annette-Kolb-Gymnasium, dem Chiemgau-Gymnasium, der Ludwig-Thoma-Grundschule und der Reiffenstuel-Realschule Traunstein. Informationen zu Trainingszeiten von Ballspaßgruppe und »Mini«-Teams sowie zu den Ansprechpartnern finden sich auf der Internetseite der Chiemgau Baskets. fb