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Jahrgang 2020 Nummer 13

Fleißig, fromm und furchtlos

Grabplatten in der Außenmauer der Kirche St. Georg und Katharina erzählen Lebensgeschichten – Teil I

Geschichten und Geschichte erzählen die Grabplatten, die in der Außenmauer der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark in Traunstein eingearbeitet sind. (Fotos: Pültz)
Von 1639 bis 1909 erfolgten Bestattungen auf dem alten Friedhof mit der Kirche St. Georg und Katharina. Heute ist dort der Stadtpark. (Foto: Stadtarchiv Traunstein)
Der erste Tote, der auf dem seinerzeit neuen Friedhof seine letzte Ruhestätte fand, war der 1639 verstorbene Fassbinder Hanns Distl.
Paulus und Barbara Khäser – zwei Grabplatten erinnern an den Salinenbeamten und seine Frau – waren rechtschaffene Leute in Traunstein. Ihr Sohn Joseph Friedrich Khäser ließ seiner Triebhaftigkeit immer wieder freien Lauf: Der Lustmolch vergriff sich an Frauen.

In rotem Kalkstein verewigt ist die Erinnerung an Hanns Distl. Die Jahrhunderte haben ihre Spuren an der alten, 37 auf 42 Zentimeter großen Grabplatte hinterlassen, die wie viele andere in der Außenmauer der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark von Traunstein eingearbeitet ist. Doch auch wenn die eine oder andere Ecke fehlt, die Inschrift ist nach wie vor lesbar. »Anno 1639 den 11. May ist in diesen Freithoff der Erste begraben worden Hanns Distl Purger und Pindter in Traunstain. « Für eine Verzierung sorgt unter anderem ein Holzfass, das an den Beruf des Verstorbenen erinnert. Hanns Distl war seinerzeit ein »Fassbinder« gewesen, einer der aus Holz Fässer herstellte – und dieser Handwerker war der erste Tote, der vor knapp vier Jahrhunderten auf dem seinerzeit neu angelegten Friedhof an der Kirche St. Georg und Katharina seine letzte Ruhestätte fand.

41 Grabplatten schmücken die Außenmauer des Gotteshauses. Sie erinnern an Bürger, die in früheren Jahrhunderten in Traunstein gelebt und gearbeitet haben: an Gerichtsund Stadtschreiber, an Binder und Brauer, an Pfarrer und an Soldaten. Sie gehörten zu all jenen, die fast 300 Jahre lang im Bereich um die Kirche St. Georg und Katharina zu Grabe getragen wurden. Von 1639 bis 1909 erfolgten Bestattungen auf dem Gottesacker – dann kam seine Auflassung samt Umbettung der Toten. Die Stadt schloss den alten Friedhof, der anders als zu Beginn des 17. Jahrhunderts nicht mehr außerhalb, sondern damals schon längst mitten in der immer weiter wachsenden Stadt lag, und eröffnete einen neuen weit draußen: den heutigen Waldfriedhof. An die frühere Nutzung des Bereiches, der heute Teil des Stadtparks ist, erinnert allein die Kirche St. Georg und Katharina – nicht zuletzt auch und gerade mit ihren Grabplatten.

Waren die Steine in der Vergangenheit sich selbst überlassen gewesen und sichtbar gealtert, so erstrahlen sie nun wieder in neuem Glanz. Im Zuge der Sanierung der Außenmauern des Gotteshauses brachte die Kirchenstiftung St. Oswald auch die vielen Grabplatten auf Vordermann. Enorm war der Aufwand: Laut Wilfried Prüller, der die Arbeiten koordinierte, kostete die Restaurierung, die im Jahr 2018 erfolgte, nicht weniger als rund 68 000 Euro. Eine Firma aus Bamberg habe sie fachmännisch vorgenommen. »39 Grabplatten haben wir renovieren lassen, dazu kamen noch zwei Platten, die unter der Kiesschicht gefunden wurden«, erzählt Prüller. Die Erzdiözese habe tief in die Tasche greifen müssen, um die Grabplatten wieder ansehnlich zu machen, auch die Kirchenstiftung St. Oswald habe ihren Beitrag geleistet – und beide, die Erzdiözese wie auch die Kirchenstiftung, freuten sich laut Prüller, dass der Förderverein Alt-Traunstein ihnen ein Stück weit unter die Arme griff und die Restaurierung der Grabplatten mit 15 000 Euro unterstützte.

Wer sich die Grabplatten, die an den Wänden der Kirche im Stadtpark hängen, genau anschaut, die Namen liest und in Archiven stöbert, der stößt auf so manche Geschichte. Heimatforscher Albert Rosenegger aus Traunstein hat sich die Mühe gemacht und die Ergebnisse in zwei Beiträgen des Jahrbuchs des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein veröffentlicht. Diese »steinernen Zeugen« aus längst vergangenen Zeiten seien, wie Rosenegger ausführt, ein »unglaublicher Schatz«. Wer ihn hebt, so die feste Überzeugung des Heimatforschers, Max-Fürst- Preisträgers und Kreisarchivars, der entdecke Geschichte und Geschichten.

Der erste Tote auf dem neuen Gottesacker

Die Nachforschungen erbrachten unter anderem auch Erkenntnisse über den ersten Toten auf dem neuen Gottesacker. Hanns Distl hatte 1618 das Bürgerrecht der Stadt verliehen bekommen. Das Braugewerbe in Traunstein war damals im Aufwind. Gesucht waren vor allem auch Binder, die die zum Versand des Bieres nötigen Fässer herstellten. Und so war Distl ein gefragter Handwerker, der sich seiner Stellung jedoch nie sicher sein konnte. 1629 musste er vor den Rat der Stadt treten, weil er den körperbehinderten Organisten einen, wie den Quellen zu entnehmen ist, »krumpen Hund« genannt hatte. Der Fassbinder hatte ihm gedroht, er »hab ainen in Tittmoning erschlagen, er mecht noch ain erschlagen«. Distl verteidigte sich und sagte, dass der Organist ihn um seine Werkstatt gebracht habe. Weil der Fassbinder wenig Reue erkennen ließ, musste er am Ende für seine verbale Entgleisung ein Pfund Pfennige Geldstrafe bezahlen. Distl verlor seine Werkstatt, wo immer sie auch gelegen habe und warum auch immer sie in andere Hände übergegangen sein mag. Jedenfalls scheint er später als Fassbinder für das herzogliche Brauhaus, das heutige Hofbräuhaus, gearbeitet zu haben. Eine Fassbindergerechtsame für den Staatsbetrieb – eine Berechtigung, als Fassmacher für das Unternehmen zu arbeiten – lag zumindest zwei oder drei Generationen in der Familie Distl. Eine Werkstatt betrieb Hanns Distl in der »oberen Zwerchzeile«, der heutigen Schaumburgerstraße.

Familien liegen jahrelang im Streit

1639 starb der »Purger und Pindter«. Und mit seinem Tod begann ein jahrelanger Streit um sein Erbe, insbesondere um seine Werkstatt. Auf der einen Seite stand seine Tochter Eva aus erster Ehe, die mit dem Fassbinder Georg Pernrainer verheiratet war und einen Anspruch auf die Hinterlassenschaft erhob, auf der anderen seine zweite Ehefrau Martha mit dem gemeinsamen Sohn Adam, der ebenfalls Fassbinder gelernt hatte. Sie waren die Stärkeren und übernahmen die Habseligkeiten des Ehemanns und Vaters.

Wie zerrüttet das Verhältnis war, belegt eine Begebenheit, die sich eines Tages im Hause der Witwe Martha Distl ereignete. Wie den Quellen zu entnehmen ist, fragte Eva Pernrainer die Witwe und Stiefmutter, ob sie ihr nicht ein Tuch machen wolle, da sie von ihrer Mutter keines erhalten habe. Die »Distlin« schrie sie an, sie habe ihre Sache und ihre Kleider, die sie wie eine Bürgermeisterin aussehen lasse, »nit ehrlich, sondern mit der Hurerey verdient«. Die »Pernrainerin« nannte die »Distlin« einen »alten Teifl« und eine »alte Hex«. Ein Handgemenge ergab sich – und schließlich meinte Eva Pernrainer zu ihrer Stiefmutter: »Du hast mir das väterliche Gut abgestohlen«.

Die beiden Seiten blieben über Jahre und Jahrzehnte verfeindet. 1675 wandte sich das Blatt, als Adam Distl starb. Zu Grabe trugen ihn seine Witwe Anna und die drei gemeinsamen Kinder Johann, Elisabeth und Rosina. Weil der Bub und die Mädchen allesamt noch nicht volljährig waren – und weil ihre Mutter dem Gesetz nach nicht geschäftsfähig war –, erhielten sie jeweils einen Vormund. Und einer von ihnen war kein anderer als Georg Pernrainer.Warumgerade er diese Aufgabe angetragen bekam, verstand er am wenigsten. Er versuchte, diesem Auftrag nicht nachkommen zu müssen, doch der Rat winkte ab.

Anders als sein Vater und auch seine Großmutter war Johann Distl ein Mensch, der laut Rosenegger einen »ungewöhnlichen Langmut« erkennen ließ. Beispielhaft war die Auseinandersetzung, die Distl mit seinem Schwiegervater, dem Tischler Balthasar Dosenbacher, führte. Hatte ihm der Vater seiner Frau das Heiratsgut jahrelang vorenthalten, pochte Johann Distl auf eine Auszahlung – und zwar stets bereit, einen Kompromiss einzugehen. Der Rat drängte Dosenbacher zu einem gütlichen Vergleich, den Heiratskontrakt, der ursprünglich vereinbart worden war, zu erfüllen und das Geld ratenweise zu bezahlen. Auffällig ist, dass Distl in der Erbauseinandersetzung 1686 auf seinem Recht beharrte, ohne jedoch persönliche Beleidigungen auszusprechen oder sogar körperliche Mittel einzusetzen. Er kämpfte zwar ausdauernd, aber fair gegen seinen Schwiegervater. Und vor allem: Er zeigte auch Verständnis für die Gegenseite.

Ausgestattet mit diesen Eigenschaften, die seine Vorfahren vermissen ließen, schaffte Johann Distl auch eine Normalisierung zur Familie Pernrainer. Das Drama, das über Jahrzehnte hüben wie drüben für Wirbel gesorgt hatte, ging ein für alle Male zu Ende. Und die Aussöhnung nahm schließlich auch sichtbare Gestalt an: Georg Pernrainer stiftete 1686 einen Erinnerungsstein – jede Grabplatte, die heute an der Außenmauer der Kirche St. Georg und Katharina hängt und Hanns Distl gewidmet ist. Pernrainer erinnerte 39 Jahre nach dem Tod seines Schwiegervaters an ihn – allem Anschein nach bewegt und gerührt davon, dass der jahrzehntelange Streit mit der Familie Distl nun der Vergangenheit angehörte.

Kassier und Sudschreiber in der Saline

Zwei Grabplatten erinnern an Barbara Katharina Khäser, geborene Straßmair, gestorben 1695, und an ihren Ehemann Paulus Khäser, der ihr 1704 in den Tod nachfolgte. Von Paulus Khäser ist nur wenig bekannt. Er war ein Salinenbeamter: Er war, wie auf seiner Grabplatte steht, Kassier im Salzmaieramt und Sudschreiber.

Khäser kaufte 1672 ein Haus in Traunstein – was im Rat der Stadt für einige Aufregung sorgte. Denn der Handelsmann und amtierende Bürgermeister Peter Oberhuber hatte sich bereits das Vorkaufsrecht gesichert. Er bekam das Haus dann aber nicht, weil Khäser deutlich mehr bot und – nebenbei bemerkt – auch in der Lage war, mehr Bargeld auf den Tisch zu legen. Angesichts dieser Aussichten kippte die Stimmung in der Erbengemeinschaft, die dann dem Kassier im Salzmaieramt das Haus verkaufen wollte. Der Rat der Stadt versuchte, die Angelegenheit auszusitzen und spielte auf Zeit. Da Khäser jedoch beharrlich sein Ziel verfolgte, war ihm schließlich Erfolg beschieden – das Haus ging an ihn.

Paulus Khäser starb mit 72 Jahren. In seine Fußstapfen trat Sohn Joseph Friedrich: Vom Vater übernahm er die beiden Ämter des Salzmaieramtskassiers und Sudschreibers. Doch dessen Rechtschaffenheit legte er nicht an den Tag. Ganz im Gegenteil: In fachlicher Hinsicht mochte er seinem Vater wohl das Wasser gereicht haben, urteilt Rosenegger, »im zwischenmenschlichen Bereich allerdings war der Amtsnachfolger eine krasse Fehlbesetzung, um nicht zu sagen eine Katastrophe!« So ließ er sich, vor allem wenn er zu viel Alkohol getrunken hatte, immer wieder von seiner ausgeprägten Triebhaftigkeit leiten – was dazu führte, dass der Salzmaieramtskassier und Sudschreiber immer wieder Frauen sexuell belästigte.

Immer wieder Frauen belästigt und bedrängt

Eines Abends etwa vergriff er sich an Eva Stadler, einer Salinenarbeiterin. Sie gab später zu Protokoll, dass Khäser »in ganz bezechter Weise«, spät am Abend in das sogenannte Albertisieden – einer von damals vier Sudstätten mit einer Pfanne zum Sieden des Salzwassers – gekommen sei und ihr bei der Arbeit zugeschaut habe. Khäser habe sie schließlich gebeten, dass sie ihn mit der Laterne von der Au hinauf zur Stadt begleite. Wie von ihr verlangt, habe sie gehandelt, dann jedoch habe sie eine ganz und gar unliebsame Überraschung erlebt. Auf der Treppe habe er »sie stark bei der Hand ergriffen und entlich gar nieder geworffen und unrechte sachen an sie begert.« In ihrer Not habe sie heftig geschrien und ihm unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass sie ehrlich und redlich bleiben wolle. Khäser habe sich jedoch nicht beschwichtigen lassen und habe ihr »mit der Handt das Maul verhebt und gemeldt, wann sie schreie, so wolle er sie erschiessen«. Sie habe sich von ihm losreisen können, er habe ihr alles Mögliche hinterhergeschrien – Drohungen an ihre und ihres Vaters Adresse miteingeschlossen.

Zwei Wochen später belästigte Khäser Stadler erneut. Sie erzählte alsdann, Khäser habe um elf Uhr nachts einen Kontrollgang durch die Sudhäuser unternommen. Der Salzmaieramtskassier und Sudschreiber, der an diesem Abend einmal mehr stark betrunken gewesen sei, habe sie im mittleren Härthaus – in den Härthäusern erfolgte das Trocknen der nassen Salzstöcke – ausfindig gemacht. Er habe alle anderen Frauen nach Hause geschickt, alle Türen verschlossen und dann versucht, sie mit allerlei Versprechungen und Schenkungen gefügig zu machen. Der erregte Khäser habe sie heftig umklammert, sie jedoch habe sich aus den Klauen befreien und an eine dunkle Stelle fliehen können. Khäser habe ihr Versteck nicht gefunden und sei abgezogen – nicht ohne wieder Verwünschungen und Drohungen auszustoßen, dergestalt etwa, dass er dafür sorgen werde, dass sie gewiss nicht mehr zum Heiraten kommen werde. Eva Stadler war nicht das einzige Opfer. Der Lustmolch Khäser setzte auch anderen Frauen nach: Maria Purchstaller sah sich seiner Angriffe etwa ebenso ausgesetzt wie Maria Hagenauer, Ursula Weidtpodtner und Sabina Kürchsleittner. Der Zeuginnen für die sexuellen Übergriffe, die sich Khäser zu schulden kommen ließ, gab es schließlich genug. 1707 nahmen sich die Gerichte des Falls Khäser an. Die Akten, die sich ansammelten, erhielten den Titel »Cassier Khäsers unanständige Lebensart« – womit die sexuellen Übergriffe, vom heutigen Standpunkt aus betrachtet – eine sehr wohlwollende, kaschierende Umschreibung erhielten. Vorsichtig formulierte man, schließlich war Khäser ein Beamter, der in der Hierarchie der Verwaltung der staatlichen Salinen in den oberen Etagen zu finden war.

Die Hofkammer verlangte, dass Khäser nicht in Traunstein vor Gericht kam, sondern – um dem Verfahren den Schein der Unabhängigkeit zu geben – sich andernorts verantworten musste. Alsdann nahm sich das Pfleggericht Marquartstein der Sache an. Doch weder an einem ersten noch an einem zweiten Termin, den Pflegsverwalter Achaz Wilhelm Wäginger ansetzte, kamen Täter wie auch Opfer der Vorladung nach. Sie erschienen nicht vor Gericht. Das Pfleggericht Marquartstein gab auf und verwies den Fall Khäser an das Pfleggericht Kling nahe Wasserburg. Pflegsverwalter Joseph Thaddäus Edler von Hofmilln setzte einen Verhandlungstermin an, als ein neuer Zwischenfall eintrat. Khäser bedrängte Felizitas Wibner, die Köchin in seinem Haus. Ein neuer Verhandlungstermin kam zustande – und Khäser wie auch die Opfer begaben sich alsdann tatsächlich nach Kling. Am Vortag des Prozessbeginns hatte der Pflegsverwalter mit Khäser eine Vorbesprechung – mit der Folge, dass der Angeklagte anderntags dann nicht auf der Anklagebank saß. Pflegskommissär Joseph Thaddäus Edler von Hofmilln ließ das Verfahren im Sande verlaufen, Khäser blieb straffrei. Offensichtlich hatte der Gerichtsherr, wie Rosenegger meint, kein besonderes Interesse an einem Skandalprozess, der das Ansehen der staatlichen Beamten beschädigt. Sexualstraftäter Joseph Friedrich Khäser verlor allerdings seinen Posten in Traunstein. Doch in den Vorzug einer Unterstützung durch den Staat kam er weiterhin: Er freute sich über ein Altersgeld. So ist den Salzamtsprotokollen zu entnehmen, dass Khäser 1707 »entlassen oder pensioniert« worden sei. Wo und wann er gestorben ist – darüber liegt der Mantel der Geschichte.

 

Gernot Pültz

Literatur:

Albert Rosenegger: Die Inschriftendenkmäler an der Außenfassade der Kirche St. Georg und Katharina, in: Jahrbuch 2016 des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein, S. 7 bis 100 (= Teil I); in: Jahrbuch 2017 des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein, S. 23 bis 51 (= Teil II).

 

Teil II in den Chiemgau-Blätten Nr. 14/2020 vom 4. 4. 2020

13/2020