Jahrgang 2009 Nummer 36

Die Geschichte der Badeanstalten in Grassau

Schon 1876 wurde von Johann Reinhard das erste Bad geschaffen

Grassau Sommer 1949

Grassau Sommer 1949
Das Grassauer Sommerfest 1949

Das Grassauer Sommerfest 1949
1927: Das hoteleigene Schwimmbad Gustapfel, Marquartstein

1927: Das hoteleigene Schwimmbad Gustapfel, Marquartstein
Bereits vor mehr als 130 Jahren bestand in Grassau der Wunsch, ein öffentliches Bad zu errichten. Das erste Bad am Hindlinger Bach wurde bereits 1876 unter dem Lehrer Johann Reinhard geschaffen. Es musste aber schon bald wegen Wassermangels eingestellt werden. Auch der zweite Versuch, ein Bad zu errichten, scheiterte diesmal auf dem Grundstück vom Großrachel am Ortseingang von Kucheln her wegen einer unzuverlässigen Wasserführung. Das Bad war insbesondere für die Einheimischen gedacht, denn die sanitären Einrichtungen waren im 19. Jahrhundert noch völlig unzureichend. In den folgenden Jahren widmete sich der Ortsverschönerungsverein der Schaffung eines Bades für die Gemeinde.

Die ersten Bestrebungen einen Verein zur Verschönerung des Ortes und zur Förderung des Fremdenverkehrs zu schaffen, gehen auf circa 1880 zurück. Der Lehrer Johann Reinhard soll damals einen Verschönerungsverein gegründet und ihn bis zu seinem Weggang 1883 auch geleitet haben. In den Unterlagen ist dazu nichts mehr zu finden, dieser Anfang wurde lediglich in einem Überblick der Geschichte von Josef Weidinger von 1930 erwähnt. Aufzeichnungen und Dokumente sind während des 1. Weltkrieges verloren gegangen.

1886 erfolgte die offizielle Gründung des Verschönerungsvereins durch Versicherungsinspektor Schor aus Niedernfels, Schlossermeister Ludwig Hilger und Schneidermeister Georg Noichl, beide aus Grassau, sowie Hafnermeister Johann Lechner aus Kucheln. Ziel war es, den Ort zu verschönern und den Fremden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Der Verschönerungsverein bestand bis zur Gründung des Verkehrsvereins 1924. Eine der wichtigsten Aufgaben des Vereins war die Errichtung einer Badeanstalt. In den Jahren 1895 bis 1896 wurde mit Rücksicht auf die fortwährende Steigerung des Fremdenverkehrs auf Anregung des Apothekers Raamé in Kucheln in der Nähe des Hafnermeisters Lechner eine dritte Badeanstalt errichtet. Diese Einrichtung war als Freibad und Kabinenbad gestaltet. Trotz guten Besuchs und günstigem wirtschaftlichen Ergebnis musste sie nach 10 Jahren wiederum wegen der zu geringen zur Verfügung stehenden Wassermenge geschlossen werden.

Da einerseits die Notwendigkeit und andererseits die Wirtschaftlichkeit einer Badeanstalt durch die bisherigen Versuche erwiesen waren, gründete sich im März 1908 eine Genossenschaft, um ein Bad an anderer Stelle zu verwirklichen. Es wurde dazu das dem Landwirt Dietl gehörende Grundstück gewählt, das zwischen dem Dietl- und dem Fleidl-Anwesen liegt, und darauf eine vierte Badeanstalt errichtet. Nach anfänglich gutem Besuch versandete hier aber die Ablaufleitung. Dies machte eine sehr aufwändige Ableitung und Bachregulierung erforderlich.

Meinungsverschiedenheiten mit den angrenzenden Grundstückseigentümern, dazu ein verregneter Besuch mit stark abgenommenen Besucherzahlen führten aber auch wieder zu einem Ende des Bades. Das aufgenommene Kapital wurde gekündigt und schließlich brachte der Beginn des 1. Weltkriegs den Betrieb zum Stillstand. Im Mai 1920 musste die Gesellschaft dann endgültig aufgelöst werden.

Während dieser Zeit waren die Vorstandsmitglieder des Vereins so stark in diese Vorgänge eingebunden, dass darunter die Arbeit des Verschönerungsvereins stark litt. Auch in den folgenden Jahren gab es weitere Bemühungen, endlich ein Bad in Grassau zu schaffen. Der Weg zum Chiemsee oder auch zum Tüttensee zu den bestehenden Bädern war zu lang, denn öffentliche Verkehrsmittel gab es kaum und die meisten Familien hatten auch keine Fahrräder. Zu dieser Zeit war bereits ein hoteleigenes Schwimmbad im Hotel Gustapfel oder Marienbad gebaut worden und gehörte ehemals zu Grassau. Das Haus wurde 1906 erbaut. Wann genau das Schwimmbad errichtet wurde ist unklar. Es war damals das erste funktionsfähige Freibad im Achental. Es wurde vom Überwasser der Piesenhauser Geißwegquellen gespeist. Dazu musste eine 2 km lange Wasserleitung gebaut werden. Leider war es nur für die Gäste zugänglich und nicht für die einheimische Bevölkerung. Einer Einladung zu einem Werbe-Schwimmfest des Vereins für volkstümliches Schwimmen e.V. München vom 29. August 1926 ist zu entnehmen, dass in dem Bad auch Schwimmwettkämpfe stattfanden. Es wurden Einzel- und Staffelrennen für Herren und Damen, Springen, Wasserball, Rettungs- und Kunstschwimmen geboten.

In dieser Zeit entstanden auch in den Nachbarorten langsam Freibäder, wie z. B. in Staudach-Egerndach. In Piesenhausen, damals ein Ortsteil von Grassau, entstand nach 1930 ein weiteres Schwimmbad. Die Ziegelei Brandner baute von der Mitte des 19. Jahrhunderts an Lehm ab und verarbeite diesen zu Ziegeln. Peter Zeißl erwarb das Haus der ehemaligen Ziegelei und auch die Lehmgrube 1930 und wandelte sie zu einem Schwimmbad um. Das sogenannte Zeißl-Bad wurde aus dem Überlauf des Piesenhauser Trinkwassers gespeist und war auch ein Anziehungspunkt für die Bewohner der benachbarten Ortsteile in Grassau. Nach dem Krieg wurde das Bad von Peter Zeißl weiter betrieben und ausgebaut. Da er eine Ausbildung als Schwimmlehrer und Bademeister hatte, konnten bei ihm auch die Kinder und Jugendlichen ihren Frei- oder Fahrtenschwimmer ablegen. In den 60er und 70er Jahren stellte das Gesundheitsamt immer höhere Ansprüche an die Wasserqualität und drohte mit der Schließung des Bades. Deshalb musste eine aufwändige Wasserleitung gelegt werden. Folge war aber, dass das Wasser recht kalt blieb. In den 70er Jahren schloss dann das Zeißl-Bad endgültig.

Am 10. Oktober 1928 erschien folgender Artikel in den »Achentaler Nachrichten«: »Grassau. Vergangenen Freitag fand im Saale des Gasthauses zur Post in Grassau eine Ortsversammlung statt, in der das schon früher angekündigte Thema: ‘Badeanstalt’ eingehend besprochen wurde. Die Versammlung war außerordentlich gut besucht, ein Zeichen, dass für diese Sache ein besonderes Interesse vorhanden ist. Herr Bürgermeister Bosch eröffnete die Versammlung, gab in klaren Worten kund, wie notwendig eine Badeanstalt im allgemeinen, insbesonders aber für den Fremdenverkehr ist, brachte die Platzverhältnisse und die bisher vorhandenen Ideen zum Vortrag, mit der Bitte um recht ausgiebige Aussprache in dieser Angelegenheit. Hierauf ergriff Herr Dr. Huber das Wort, gab in launigen Sätzen den Ungewaschenen und Gewaschenen das Wort, verbreitete sich über den Kostenpunkt, Wasserverhältnisse usw. und brachte zuletzt eine neue Idee über Errichtung eines Moorbades, zu dem die Verhältnisse günstig liegen würden und bei richtiger Auffassung eine gute Zukunft versprechen würden. Nach diesen Ausführungen, die mit besonderer Aufmerksamkeit aufgenommen wurden, entwickelte sich eine lebhafte Debatte, in der besonders Herr Dr. Meyer die Notwendigkeit und vom gesundheitlichen Standpunkt aus die Wichtigkeit einer Badeanstalt in Erwägung brachte. Die weitere Aussprache ergab, daß alle Anwesenden, insofern die Tragbarkeit der Kosten vorhanden ist, für die Errichtung einer Badeanstalt sind und brachte zum Schluß Herr Direktor Ebermeier den Antrag für beide Ideen Projekte auszuarbeiten. Eine Abstimmung, veranlasst durch Herrn Bürgermeister Bosch, ergab die Einstimmigkeit zur Ausführung der notwendigen Vorarbeiten, wonach die Versammlung ihren Abschluß fand.«

Die Verwirklichung der Idee ließ noch lange auf sich warten, so dass Bürgermeister Bosch die Verwirklichung dieser Planungen nicht mehr im Amt erlebte. Insbesondere fehlte der Gemeinde das nötige Geld zur schnellen Umsetzung der Vorschläge. Mitte der Dreißiger Jahre wurde dann das Bergbad oberhalb von Kucheln auf dem Weg zum Strehtrumpf errichtet. Hier war der dauernde Wasserzulauf gesichert, es war aber kein natürlicher See in ausreichender Größe vorhanden. Der Untergrund musste deshalb abgedichtet und eine Staumauer errichtet werden. Während der Kriegszeit waren aber nicht genügend Finanzmittel vorhanden, um das Bad wunschgemäß mit sämtlichen medizinischen Bädern zu verwirklichen.

Auch in den Jahren nach Kriegsende hatte man in Grassau andere Sorgen. Im April 1949 begann die Gemeinde aber mit den Instandsetzungsarbeiten. Dabei übertrug sie Sepp Riefer das Bergbad zur Bewirtschaftung. Am 3. September 1949 berichtete das Traunsteiner Wochenblatt von der Wiedereröffnung: »Das Grassauer Sommerfest. Die Wiedereröffnung des Grassauer Bergbades, jener wunderschönen Zierde des Chiemgaues, gab der Gemeinde Grassau, vertreten durch Bürgermeister Häringer und Gemeinderat Harbeck, Gelegenheit, ein großes Sommerfest durchzuführen. Der Sportverein zeigte in einem fast dreistündigen Schwimmfest spannende Wettkämpfe im Schwimmen und Springen, über das wir im Sportteil gesondert berichten. Obwohl es bisweilen regnete, ließen sich die Zuschauermassen nicht verjagen; schon garnicht die Kinder, denen unter Mithilfe der Frauen Räbiger und Frank durch Herrn Huber ein wirklich ausgezeichnetes Fest bereitet wurde. Die hellen Kinderaugen strahlten; nicht zuletzt natürlich auch wegen der nahrhaften und reichlichen Preise, die es zu gewinnen gab. Eine ganz besondere Belustigung brachten die Amateurkomiker Jungwirth und Koch, deren ‘Viechereien’, wie z.B. das Boxen auf dem Floß, immer wieder Lachsalven hervorriefen. Auch die Feuerwehr war lustig aufgelegt und spritzte heute einmal nicht ins Feuer, sondern auf die quietschenden Badegäste. Weitere Fröhlichkeit, wenn auch von anderer Art, brachte dann der Almtanz mit allem, was dazugehört, den der Grassauer Gebirgstrachtenverein veranstaltete. Als sich dann die Nacht herabsenkte und das Bergbad in das von Liebespaaren seit jeher so geschätzte Dunkel hüllte, da begann das gedämpfte Licht zahlreicher Lampions aufzuflammen. Und während die Honoratioren gemütlich unterm Terrassendach den leiblichen Genüssen, die ein guter Wirt zu bieten hat, zusprachen, vergnügte sich die Jugend beim Tanz. Alles in allem: ein wohlgelungenes, die ganze Gemeinde froh vereinigendes Fest und ein guter Neuanfang für ein Bergbad, das bald ein Begriff für Einheimische und Fremde werden dürfte.«

1978 legte Bürgermeister Konrad Strehuber dem Marktgemeinderat das Investitionsprogramm für die Zeit von 1977 bis 1981 vor. In der Aufstellung waren die baulichen Anlagen und andere Objekte verzeichnet. Dazu gehörte unter anderem auch der Ausbau des Sportzentrums in Brandstätt, die Errichtung der zweiten Schulturnhalle. Im Traunsteiner Wochenblatt vom 30. Januar 1978 stand zu lesen: »Überraschenderweise erscheint der Ausbau des Bergbades zum beheizten Freibad nicht im Programm. Es sind für 1978 lediglich 25 000 DM für die Modernisierung des alten Bades vorgesehen. Jedoch wird die Liegewiese vergrößert werden. Damit ist der Traum vom modernen Bad für Grassau wohl für absehbare Zeit zerronnen.« Am 2. Februar 1978 wurde diese Meldung im Traunsteiner Wochenblatt verdeutlicht: »Für die Planungen eines neuen Freibades auf dem Gelände des Sportzentrums in Grassau-Brandstätt stellte der Marktgemeinderat im Investitionsprogramm für 1978 25 000 DM bereit.« In der folgenden Marktgemeinderatssitzung stand das Thema im Mittelpunkt.

Am 14. Februar 1979 war im Traunsteiner Wochenblatt unter der Überschrift »Ein Hallenbad für Grassau?« zu lesen: »Grassau. Als Kernproblem langanhaltender, sachlich geführter Beratungen schälte sich bei der letzten Sitzung des Marktgemeinderates die Frage heraus, ob Grassau ein beheiztes Freibad (50-Meter-Wettkampfbahn) in Kombination mit einer kleinen Schwimmhalle (10 mal 15 Meter-Becken) oder ein großes Hallenbad (25 Meter) mit angeschlossenem Freibad erhalten soll. Das Problem eines modernen Bades stellt sich für den Luftkurort seit einigen Jahren, da das Freibad am Kuchelner Berg nur noch mit Mühe über die Runden gebracht werden kann. Zuletzt hatte Bürgermeister Konrad Strehhuber auf der Vermieterversammlung versichert, dass in Grassau-Brandstätt, im Herzen des im Aufbau befindlichen Sportzentrums, ein Bad entstehen werde. Zur Orientierung lag dem Gemeinderat eine Struktur- und Kostenanalyse über Bäder vergleichbarer Größenordnung, wie in Grassau geplant, vor. In dieser Aufstellung sind nicht so sehr die eigentlichen Baukosten bemerkenswert, sondern eher die Betriebs- und Personalkosten, die bei den vorgelegten 14 Anlagen bayerischer Fremdenverkehrsorte bei 13 Objekten zu erheblichen Defiziten für die Gemeinde führen.....«

Bereits einen Monat später beschäftigte sich der Marktgemeinderat erneut mit dem Thema. 16. März 1979 (Traunsteiner Wochenblatt vom 16. März 1979): »Grassau. Drei Architekten des Fachgebietes ›Planung und Bau von Schwimmbädern‹ vermittelten dem Grassauer Marktgemeinderat ein Bild von den Gestaltungsmöglichkeiten neuzeitlicher Hallen- und Freizeitbäder. In Wort und Bild stellten sie eine Reihe von gut gelungenen, von ihnen selbst geplanten Anlagen vor. Einigkeit herrschte darüber, dass eine kostendeckende Anlage mehr auf Freizeit und Erholung als auf den Schwimmsport zugeschnitten sein muß. Luftbilder mit menschenleeren 50-Meter-Bahnen, jedoch überfüllten Stehschwimm-, Lehrschwimm- und Planschbecken bestätigten diese Auffassung. In faszinierenden Farbdias lief eine Schau moderner Freizeitzentren ab. Harmonisch in die Landschaft eingefügte Sportplätze, großzügige Erholungsplätze mit originell kombinierten Hallen- und Freibädern, zuweilen ergänzt von Eissport- und Tennishallen, ergaben einen informativen Querschnitt durch die moderne Landschaftsgestaltung in Verbindung mit Freizeit- und Badeanlagen.....«

Trotz der ausführlichen Informationen konnte sich die Marktgemeinde nicht zu einem neuen Freibad entschließen. Die Kosten und damit die dauernde finanzielle Belastung wären angesichts der anstehenden Aufgaben in der Gemeinde zu hoch. Entgegen den Mahnungen durch das Gesundheitsamt betrieb die Gemeinde das Bergbad bis zur endgültigen Schließung 1988 weiter. Die Wasserfläche wurde mit staatlicher Unterstützung in einen Natursee, im Volksmund oft Krötenweiher genannt, umgewandelt und das Baden untersagt. Damit war Grassau ohne offizielles öffentliches Bad. Lediglich der Reifinger Weiher im Süden der Gemeinde stand der Bevölkerung noch zur Verfügung. Da er aber immer mehr verschlammte, war die Gemeinde auch hier gefordert.

Es war aber allen Verantwortlichen in der Gemeinde klar, dass dies keine zufriedenstellende Lösung auf Dauer sein konnte. Zu dieser Zeit wurde schon die Idee geäußert, durch Vergrößerung des Reifinger Weihers, einen Badesee zu schaffen, der allen Bedürfnissen der einheimischen Bevölkerung und der Gäste entspricht. Die ersten Versuche noch unter Bürgermeister Schupfner scheiterten aber an den Grundstückseigentümern. 2004 eröffnete sich dann unter Bürgermeister Rudi Jantke wieder die Möglichkeit, den Weiher zu erweitern und durch einen Kiesabbau recht kostengünstig zu finanzieren.

In der Gemeindezeitung vom 2. Juli 2004 war zu lesen: »Erweiterung des Reifinger Weihers, eine einmalige Chance für Grassau. Mit einer Erweiterung des Reifinger Weihers und einer schönen Gestaltung der Uferbereiche eröffnet sich die einmalige Möglichkeit, in der Gemeinde eine kostengünstige Bademöglichkeit sowohl für die örtlichen Familien mit Kindern als auch für die Gäste zu schaffen, erläuterte beim Treffen des Arbeitskreises Kommunalpolitik einleitend Hans Hornberger. Seit der Schließung des Bergbades wurden bereits viele verschiedene Anläufe zur Schaffung einer ansprechenden Bademöglichkeit in Grassau unternommen. Sie scheiterten aber immer wieder an den zu erwartenden hohen Kosten. ......«. Im Marktgemeinderat wurde der Beschluss zur Erweiterung des Reifinger Weihers dann mit knapper Mehrheit gefasst, die eine kleine Lösung mit Qualitätsverbesserung ohne Erweiterung vorschlug.

2008 wurde dann der Reifinger Weiher nun als Reifinger See offiziell als Badesee eröffnet. Der Sommer zeigte, dass er von der ganzen Bevölkerung und den Gästen gut angenommen wird. Auch im Winter entwickelte sich die Eisfläche als Anziehungspunkt für die vielen Eisläufer aus Grassau und Marquartstein. 2009 wurden dann auch noch die letzten Arbeiten erledigt. So wurden Umkleidekabinen und die sanitären Anlagen errichtet. Jetzt verfügt Grassau wieder über ein attraktives Badegewässer. Viele Grassauer Besucher erinnern sich dabei aber auch voll Wehmut an die schöne Zeit in ihrer Jugend im unvergleichlichen Bergbad.

Olaf Gruß



36/2009