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Jahrgang 2008 Nummer 41

Die Ehrenbürger der Stadt Traunstein: Max Fürst

Max Fürst (1846-1917)

Max Fürst (1846-1917)
Geboren am 15. Oktober 1846 in Traunstein, verstorben am 30. August 1917 in München, Kunst- und Historienmaler, Heimatschriftsteller, Mitbegründer und Ehrenmitglied des St.-Georg-Vereins.

Die Verleihung erfolgte mit Beschluss vom 13. April 1909 »in Ansehung und Würdigung seiner Verdienste um die Stadtgemeinde Traunstein, insbesondere bezüglich der Forschungen um die Geschichte des Chiemgaues und ferner anlässlich der Renovation der hiesigen Stadtpfarrkirche«. Die zwischen 1904 und 1909 geschaffenen Fresken der Pfarrkirche St. Oswald zählen zu Fürsts bedeutendsten Arbeiten. Auch als Heimatforscher und Publizist war er umfassend tätig. Sein »Biographisches Lexikon für das Gebiet zwischen Inn und Salzach«, 1982 im Drei-Linden-Verlag neu aufgelegt, sowie die stadtgeschichtliche Betrachtung »Traunstein im neunzehnten Jahrhundert« gelten noch heute als heimatkundliche Standardwerke. Anlässlich seines 70. Geburtstages am 15. Oktober 1916 beschloss der Stadtmagistrat einstimmig »in Würdigung und Anerkennung der großen Verdienste des Jubilars« die Benennung der Max-Fürst-Straße.

Franz Haselbeck



41/2008