Jahrgang 2010 Nummer 50

Bad Füssing und die Ölquelle

Das irrtümlich entdeckte Thermalwasser

Bad Füssing ist anders als die üblichen Kurorte, die auf eine lange Tradition zurück-blicken und als Heilkurort mit dem Namen eines Entdeckers verbunden sind. Noch im letzten, besonders im ausgehenden 19. Jahrhundert, gehörte ein Kuraufenthalt zum gesellschaftlichen Leben. Eine Badekur war durchaus keinen strengen, nach therapeutischen Gesichtspunkten ausgerichteten Regeln unterworfen.

Ob in Karlsbad oder an einem anderen berühmten Kurort; hier traf sich die gehobene Klasse der Gesellschaft. Die Herren mit Strohhut und die Damen mit Sonnenschirm, das Trinkglas in der Hand, und immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen, begegneten sich auf der Kurpromenade. Man kannte sich vom letzten Kuraufenthalt und war nie abgeneigt, nach dem Kurkonzert in einem Café sich über die Belanglosigkeiten der Zeit zu unterhalten. Künstler und Intellektuelle liebten die Atmosphäre der Kurorte.

Bad Füssing ist dagegen kein der Historie verbundener Kurort. Der Ort ist als Bad aus der Vorstellung erwachsen, für die zufällige Entdeckung heilkräftigen Thermal-wassers eine zweckmäßige und ästhetisch gefällige Baustruktur zu schaffen. Bad Füssing ist auf dem Reißbrett der Stadtplaner entstanden. Nehmen Sie nur einmal den Stadtplan zur Hand. Daraus ist schon auf dem ersten Blick zu erkennen, dass die im Halbkreis angelegte Kurallee außen die beiden Thermalbäder erschließt, um sich im Innenbereich dem eigentlichen Kurort mit den Hotels und öffentlichen Einrichtungen zuzuwenden.

Den Planern bot sich die einmalige Chance im Innenbereich durch die Einrichtung von Tiefgaragen und verkehrsberuhigten Zonen eine dem öffentlichen Verkehrsbe-darf angepasste Planung zu erstellen. Kurpark und Kurwald sind zu einer Einheit verbunden, so dass der Kurgast, dem auch Bewegung zur Heilung verordnet ist, den nach ästhetischen Gesichtspunkten geplanten Park ebenso wie den sich anschließend in die freie Landschaft übergehenden Kurwald entdecken kann.

Die Suche nach Erdöl steht am Anfang

Bad Füssing hat keine historisch bemerkenswerte Geschichte, jedenfalls keine, die sich mit anderen Bädern messen ließe. Hier gibt es keine historischen Reminiszenzen, die bis in die Römerzeit zurückreichen. Die Geschichte von Bad Füssing beginnt unspektakulär, als 1938 in Safferstetten nach Erdöl gesucht wurde. Es war die Zeit, als sich Hitler auf den großen Krieg vorbereitete. Dabei galt es, alle Reserven zur Stärkung der Rüstungsindustrie zu mobilisieren. So zogen Beauftragte des Amtes zur Reichsbodenerforschung übers Land, um nach Bodenschätzen Ausschau zu halten. Geologisch war davon auszugehen, dass im Süddeutschen Raum, im Nordstau der Alpen, durch die Verschiebung von Gesteinsschichten wertvolle Mineralien, besonders Erdöl, zu erschließen sein könnte. Aus welchen Gründen die Geologen gerade Safferstetten für eine Probebohrung ausgesucht haben, ist mangels schriftlicher Unterlagen nicht mehr zu ergründen. Zur Gemeinde Safferstetten gehörte auch der Weiler Füssing, der damals nur sechs Bauernhöfe und 38 Einwohner zählte.

Um für die Probebohrung die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, wurde die bayeri-sche Mineralölgesellschaft beauftragt, in Füssing ein Tagwerk Grund zu pachten. Die Füssinger Bauern staunten nicht schlecht, als eines Tages Montagearbeiter eine Zufahrtsstraße anlegten, auf der Tag und Nacht Baumaterial antransportiert wurde. Bald ragte ein riesiger Bohrturm aus Eisengestänge über die Felder. Maschinen trieben Bohrgestänge in die Erde, was zeitweilig einen ohrenbetäubenden Lärm verursachte.

Natürlich war in dieser Zeit des Umbruchs über das Vorhaben nichts in der Zeitung zu lesen. Die Bauern machten sich im Wirtshaus so ihre Gedanken. Und bald hatte es sich herumgesprochen, dass in Füssing nach Erdöl gebohrt wird. Erdöl war besonders für die Rüstungsindustrie ein begehrter Rohstoff. Im Juli 1937, mitten in der Erntezeit, hatten die Bohrarbeiten begonnen. Lange blieb ein Erfolg aus, bis endlich in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1938 die Bohrung fündig wurde.

Die Bauern in der Nachbarschaft erwachten vom Jubelgeschrei der Arbeiter am Bohrturm. In 1 000 m Tiefe war der Bohrer auf einen Hohlraum gestoßen, aus dem 56 Grad heißes Thermalwasser mit einem Druck von 5,2 atü durch das Bohrloch nach oben schoss. Erst bei Tageslicht war der Erfolg sichtbar. 3 000 Liter pro Minute schoss heißes Thermalwasser aus dem Bohrloch und bedeckte weite Teile der umliegenden Felder. In den kalten Februarnächten kühlte das Thermalwasser rasch ab, so dass bald ein Eispanzer die Felder überzog. Die Bauern schüttelten bedenklich den Kopf; aber die da oben zu kritisieren, das traute sich in diesen Zeiten niemand.

Die Thermalquelle wird verschlossen
Als das Frühjahr ins Land zog, bauten sie den Bohrturm in aller Eile wieder ab und machten Anstalten, die Baustelle zu verlassen. »Jetzt stopfen sie das Bohrloch wieder zu, weil ihnen das Wasser zu heiß geworden ist«, sagte ein Bauer beim Wirt. Tatsächlich wurde die Thermalquelle mit einem Zementblock verschlossen. Das Bohrgestänge blieb in der Erde. Die Anordnung, die Thermalquelle zu verschließen, wurde vom Reichsbodenkuratorium aus der Sorge getroffen, dass durch die Entnahme von Thermalwasser die berühmten Bäder in Karlsbad, Marienbad und Franzensbad beeinträchtigt werden könnten. Das musste auf jeden Fall für die eben erst an das Deutsche Reich angeschlossenen Gebiete verhindert werden.

Schon damals gingen die Geologen von einem unterirdischen See aus, der sich noch heute über ein Gebiet von der Donau bis nach Oberösterreich erstreckt. An bestimmten durch den Druck des Gesteins begünstigen Stellen kann das Grundwasser angebohrt werden. Der unter Druck nach oben schießende Wasserstrahl nimmt auf seinem Weg an die Oberfläche verschiedene Mineralien auf. So wird das heiße Wasser zum Heilwasser.

Die Bauern von Füssing und Safferstetten haben sich die Hände gerieben, als die Ingenieure und ihre Arbeiter wieder abgezogen sind. »Jetzt haben wir dann wenigs-tens wieder unsere Ruhe«, meinten sie. Mit der Ruhe war es dann aber auch nicht weit her, als der Krieg Not und Entbehrung ins Land brachte. Bei all dem Unglück geriet das heiße Wasser vom Hof des Ortner-Bauern bald wieder in Vergessenheit.

Der Ortner-Bauer und das Thermalbad auf der Wiese

Nach Kriegsende hatte Franz Ortner, wie alle anderen auch mit der Not zu kämpfen, um den Alltag zu bewältigen. Da erinnerte er sich an den eisernen Bohrturm aus der Nazizeit und an die verschlossene Quelle mit heißem Wasser. Bauern sagt man sprichwörtlich Schläue nach. Das galt auch für Franz Ortner. Weil die Quelle auf seinem Grundstück lag und ihm die bürokratischen Abmachungen aus der Nazizeit nicht interessierten, gelang es ihm, den Verschluss des Bohrlochs seitlich etwas zu öffnen. Und schon sprudelte das heiße Wasser wieder zu Tage. Franz Ortner dachte zunächst daran, das Thermalwasser für sich zu nutzten. Wie leicht konnte man da Brennholz einsparen, wenn man mit dem Thermalwasser Haus und Ställe beheizen könnte. Bald war eine Grube ausgeschachtet, in die das Thermalwasser eingeleitet wurde. Zuerst haben sich die Kinder des Bauern in dem warmen Wasser gebadet.

Und bald hat es sich herumgesprochen, dass der Ortner-Bauer auf seinem Hof ein Bad mit warmem Wasser hat. Von einem Thermalbad haben die Leute damals noch nicht gesprochen. Es war eben das Besondere, das die Menschen so faszinierte. Franz Ortner war aber ein pfiffiger Mann, der auch ans Geld dachte. Das war ihm so schon angeboren; sonst hätte er es mit seiner Landwirtschaft nicht so weit gebracht.

Und jetzt hatte es das Schicksal noch einmal gut mit ihm gemeint und gerade neben seinem Kuhstall eine Quelle entspringen lassen, die man leicht vergolden konnte. Beim Wirt in Safferstetten war das Warmbad beim Ortner schon längst ein gängiges Thema. »Das wird der Anfang von einem großen Thermalbad«, meinte der Gohringer. »Damit werden wir alle reich werden. Zu uns kommen dann die Kurgäste, denen Karlsbad zu weit ist.« Sein Nachbar widersprach ihm heftig: »Der Ortner will ja nur sein Geschäft machen«, sagte er. »Am Wochenende lässt er die Leute aus der Umgebung baden und verlangt dafür Eintrittsgeld. Einige habe behauptet, dass das heiße Wasser auch heilen soll, Die Mutter vom Schneider-Bauern, die schon seit vielen Jahren an Gicht leidet, hat erzählt, dass ihre Schmerzen nach dreimal Baden wie weggeblasen waren. Auch die Luginger Ottilie, die gerade einmal dreißig Jahre alt ist und schon seit Jahren über Gelenkschmerzen klagte, hatte angeblich nach dem Bad keine Schmerzen mehr.

Der Ortner-Bauer hatten, erfreut über den großen Zuspruch von Badegästen, seinen Weiher mit einem Zaun umfriedet und am Eingang eine Holztafel mit der Aufschrift angebracht: »Thermalbad Franz Ortner- Eintritt 10 Pfenning.« Obwohl in der Notzeit nach dem Krieg die Leute ihr Geld zusammenhalten mussten, waren sie gerne bereit, dem Zehnerl-Bauern den Eintritt zu bezahlen. Das war ihnen die Gesundheit allemal wert. Für die Bauern beim Wirt in Safferstetten war der Zehnerl-Bauer schon eher ein Anlass zu spöttischen Bemerkungen. »Der Ortner kriegt den Rachen nicht voll«, meinten einige. Andere neideten ihm gar die Einkünfte und machten ihrem Unmut Luft, dass der Ortner das unterirdische Thermalwasser allein für sich in Beschlag nehmen könne. »Das Wasser ist ein Gut der Allgemeinheit und nicht das Privateigentum des Ortner-Bauern«, so fasste der Greimich-Bauer die allgemeine Meinung zusammen.

Die Amerikaner nehmen das Bad in Beschlag.

Aber lange konnte sich der Ortner-Bauer ohnehin nicht mehr über sein Privatbad freuen. In einem Wald in der Nähe hatten die Amerikaner, die als Besatzer ins Land gekommen waren, ein Barackenlager für jüdische Flüchtlinge eingerichtet, das allgemein »Waldstatt« genannt wurde. Ob ein Neider des Zehnerlbauern den Amerikanern das Ortner-Bad verraten hat, wie einige beim Wirt behaupteten, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Jedenfalls brauste eines Morgens ein mit vier US-Soldaten besetzter Jeep die Feldstraße zum Ortner herauf. Ein deutsch sprechender Soldat riss die Tafel am Eingang zum Bad herunter und erklärte Franz Ortner, dass ab sofort eine private Benutzung des Bades verboten sei. »Die Flüchtlinge dort drüben im Lager brauchen dringend Wasser zur Körperpflege«, sagte er.

Schon wenige Tage später wurden mehrere Soldaten auf einem Lastwagen zum Ortner-Hof gefahren. Sie legten den Zaun um das Bad nieder und luden mehrere Kanalrohre ab, die in von einem längeren Rohr abgeschnitten und in 1, 70 m große Teile zerlegt worden waren. Auf der Unterseite waren die Rohre verschlossen und mit einer verschließbaren Öffnung versehen. Auf Sitzhöhe war aus Beton ein Absatz eingegossen, so dass das Rohr ähnlich einer Sitzbadewanne benutzt werden konnte. Über eine Leitung konnte warmes und kaltes Wasser eingefüllt werden. Ein findiger Kopf, der das Waldstatt-Lager betreuenden Amerikaner war auf diese Idee gekommen, als er mehrere Kanalrohre aus Beton nutzlos vor dem Lager herumliegen sah. Die Lagerinsassen nahmen die ihnen gebotene Bademöglichkeit dankbar an und fühlten sich im warmen Thermalwasser äußerst wohl.

Und wieder war es einem Zufall zu verdanken, als ein an Rheuma erkrankter Mann aus dem Lager nach mehrmaligem Bad berichtete, dass er eine merkliche Linderung seines Leidens erfahren habe. Als dann mehrere Insassen über Heilerfolge berichteten, wurde ein medizinisch vorgebildeter Offizier auf das heilsame Wasser aufmerksam. Er veranlasste Patienten, die an orthopädischen Erkrankungen litten, gezielt mehrmals und mit zeitlicher Kontrolle zu baden. Der Offizier berichtete an seine vorgesetzte Stelle; und wieder war ein Stein auf dem Weg zum Heilbad ins Rollen gebracht worden. Auch die von ihren Leiden geheilten Lagerinsassen verbreiteten die Kunde von ihrer Heilung in ihrer Umgebung und gaben sie an die aus dem Umland im Lager tätigen Einheimischen weiter. Eine blau angestrichene Badewanne aus einem Betonrohr steht vor dem Eingang zur Therme 1 an der Kurallee und erinnert an die Anfänge der Thermal-Badekur.

Auch als das Lager Waldstatt aufgegeben worden war, lebte der Badebetrieb auf Ortners Grundstück wieder auf. Immer mehr Menschen, die Heilung für ihr Leiden suchten, sorgten dafür, dass sich der Ruf des Füssinger Bades immer mehr verbreitete. Bald wurden auch offizielle Stellen auf den Plan gerufen. 1952 begann das balneologische Institut der Ludwig-Maximilian Universität in München mit der Prüfung und Analyse des Thermalwassers. Die von diesem Institut erstellte Heilwasser-Analyse bestätigte die heilsame Wirkung des Thermalwassers und listete die im Wasser enthaltenen Mineralien auf.

Alfons Haßfurter kauft die Thermalquelle

Obwohl sich Franz Ortner noch als berechtigter Benutzer der heißen Quellen betrachtete, war es ihm doch klar, dass der Mineralölindustrie in München rechtlich die Nutzung der Quelle zustand. Was aber sollte schon ein Betrieb, der auf die Förderung und Nutzung von Mineralöl ausgerichtet war, mit einer heißen Quelle anfangen? So wurde es bald publik, dass die Münchner ihre Quelle verkaufen wollten. Das kam auch dem Kaufmann Alfons Haßfurter aus Deggendorf zu Ohren. Er sprach bei der Mineralölfirma in München vor und zeigte ein beachtliches Verhandlungsgeschick.

An sich sei er nicht sonderlich an dem Geschäft interessiert. Vielleicht könne er zu-sammen mit Franz Ortner das bestehende Bad weiter betreiben. Viel ließe sich dafür aber nicht erlösen; daher könne er auch keinen hohen Preis bezahlen. Auf jeden Fall könne er die Rechnung gleich bar begleichen. Die Münchner waren nun heilfroh, einen Interessenten für die ihnen schon lange lästige, verunglückte Wasserquelle gefunden zu haben. So war es Alfons Haßfurter möglich, die Thermalquelle für den berühmten Pappenstiel zu kaufen.

Alfons Haßfurter gründete eine Gesellschaft, an der er auch Franz Ortner und Richard Voelter mit beteiligte. Man schrieb das Jahr 1955, als die recht bescheidene Badeanstalt an Stelle der heute noch bestehenden Therme 1 eingerichtet wurde. Ein großes Schild »Therme Füssing« zierte das Dach des barackenähnlichen, schlichten Bauwerks. Im Zentrum des Bades stand ein Brunnen, der das Thermalwasser über zwei Schalen nach unten strömen ließ. Angeblich wurde so dem Wunsch der Damenwelt Rechnung getragen, die beim Baden ihre Haare trocken behalten wollten. Gleich neben dem Eingang zur Therme 1 ist auf einer Bronzetafel das Portrait von Alfons Haßfurter zu sehen. Die Umschrift lautet: »Gründer der Thermalbad- Füssing GmbH. Alfons Haßfurter. 27 04. 1900 – 19. 04. 1985«

Die Europa-Therme des Zweckverbandes und das Johannesbad

Bald zeigte sich, dass die »Therme Füssing« dem Ansturm der Gäste nicht mehr gewachsen war. So setzte sich die Ansicht durch, dass das der Allgemeinheit dienende Thermalwasser nicht allein einem privaten Unternehmen überlassen werden sollte. Für die Errichtung einer neuen Thermalquelle musste erst ein Träger gefunden werden. 1958 wurde der Zweckverband Bad Füssing gegründet, in dem sich der ehemalige Landkreis Griesbach, die Gemeinde Safferstetten und der Bezirk Niederbayern zusammengeschlossen hatten. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, eine zweite Thermalquelle zu erschließen. So entstand 1963 die heute »Europa-Therme« genannte zweite Therme.

Ein Jahr darauf 1964 konnte das Arztehepaar Dres. Zwick eine Genehmigung zur Erbohrung einer weiteren Thermalquelle erreichen. 1969 erhielt Füssing auch die Berechtigung, sich als Bad zu präsentieren. Da sich die Berechtigten der bestehen-den Thermalquellen heftig gegen die auch politisch unterstützt Privatinitiative von Dr. Zwick wehrten, kam es zum berüchtigten Füssinger Wasserkrieg, an dem vor allem mehrere Rechtsanwälte viel Geld verdienten. 1969 wurde die Thermalquelle in das neu errichtete Klinikum in einem Hochhaus mit 10 Stockwerken integriert.

Mit den drei Thermalbädern und einem Angebot von kulturellen und touristisch att-raktiven Angeboten hat es Bad Füssing erreicht, seinen Gästezahlen nach an die Spitze der Heilbäder Europas aufzurücken. In den 14 700 Gästebetten Bad Füssings finden Jahr für Jahr Menschen Heilung oder mindestens Linderung ihrer Leiden. Das ist nicht nur dem Zufall sondern vorrangig dem bedachten Hinschauen vieler zu verdanken. Ihnen allen, vom Zehnerl-Bauern bis zu den für die Gründung von Bad Füssing Verantwortlichen sollte bei den Kurgästen ein angemessenes Gedächtnis erhalten bleiben.


Dieter Dörfler



50/2010