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Jahrgang 2012 Nummer 9

Als Radfahren und weibliche Waden noch für Skandale sorgten

Korsett und Krinoline als Ausdruck gesellschaftlicher Benachteiligung

Zwei junge Bäuerinnen aus Hörpolding und Nunhausen, die sich um 1900 in Traunstein mit Rädern fotografieren lassen

Zwei junge Bäuerinnen aus Hörpolding und Nunhausen, die sich um 1900 in Traunstein mit Rädern fotografieren lassen
Kronprinzessin Luise von Sachsen sorgte mit ihren Radtouren durch Dresden für einen gehörigen Skandal.

Kronprinzessin Luise von Sachsen sorgte mit ihren Radtouren durch Dresden für einen gehörigen Skandal.
Auch Karikaturisten beschäftigen sich um 1900 mit dem Thema Mode: »Das Reformkleid ist hygienisch und erhält die Mutterpflichten

Auch Karikaturisten beschäftigen sich um 1900 mit dem Thema Mode: »Das Reformkleid ist hygienisch und erhält die Mutterpflichten!« – So lange Sie den Fetzen anhaben, werden Sie nie in diese Verlegenheit kommen.«
Es war ein unerhörter Skandal: Als Luise von Toskana kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert durch Dresden radelte, verursachte sie bei Hof ein mittleres Erdbeben. Die Kronprinzessin von Sachsen war mit diesem Affront nun endgültig bei ihren Schwiegereltern, König Albert und Königin Carola, unten durch. Eine Frau, und noch dazu die künftige Königin auf einem Fahrrad, so etwas kam den auf Konventionen bedachten Wettinern ja gar nicht in die Tüte. Zum Glück für Luise zeigte man sich am preußischen Hof weniger spießig.

Als Kaiser Wilhelm seiner Schwägerin höchstpersönlich gestattet, in Berlin Rad zu fahren, bleibt dem treu ergebenen Dresdner Hof nichts anderes übrig, als auf die kaiserliche Linie einzuschwenken und das Radfahren auch für königliche Damen zu erlauben.

Es ist nicht nur der Anblick von Frauen auf Drahteseln, der so ungewohnt ist, dass er für Aufschrei sorgt; die Radlerinnen brauchen dazu ja auch die passende Kleidung. Gerade das ist der viel strittigere Punkt als das Radfahren an sich: Eine Dame, die nach den Gepflogenheiten von damals anständig gekleidet ist, könnte weder auf ein Rad steigen, geschweige denn damit herumkurven. So mehren sich in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg die Stimmen, die eine Änderung der weiblichen Kleidersitten fordern, und das nicht nur, um besser Radfahren zu können.

»Die Mode proklamiert von den Zinnen der Hausdächer, dass eine Frau dann höchst unzüchtig sei, wenn sie aus Gründen der Konvenienz und Reinlichkeit einen gekürzten Rocksaum trägt, um Schlamm und Schmutz zu entgehen und hierbei ein paar Zentimeter ihres Knöchels sehen lässt, jedoch: Sie ist höchst dezent, fürwahr, wenn ihr Dekolleté vor den Augen einer starrenden Öffentlichkeit bis hinab zur Taille reicht!«, empört sich eine Medizinerin Ende des 19. Jahrhunderts. Ihr Zorn gilt den gesellschaftlichen Konventionen der damaligen Zeit, bei denen sich niemand über weibliche Formen aufregt, die aus tiefen Ausschnitten quellen, eine Frau aber der Liederlichkeit bezichtigt wird, wenn ihr Fuß oder gar die Waden in der Öffentlichkeit unter den Röcken hervorblitzen.

Das strenge Modediktat verlangt aber nicht nur, Körperteile wie Beine und Füße komplett zu verhüllen, die Frauen müssen ihren Körper zusätzlich noch unnatürlich verbiegen: Weil das nicht von selbst geht, lassen sie sich zu diesem Zweck seit Jahrhunderten in Reifröcke und Korsetts zwängen.

Das Schnürleibchen ist dabei jedoch weit mehr als nur ein modisches Muss, »verkörpert« es doch – im wahrsten Sinn des Wortes – die Frau und deren Rolle in der Gesellschaft. Im ausgehenden 19. Jahrhundert kämpfen immer mehr Frauen – und auch einige wenige Männer – gegen die körperliche und geistige »Einschnürung« der weiblichen Bevölkerung.

Männer haben damals die alleinige Macht, im Staat genauso wie in der Familie; sie bestimmen die Regeln und Gesetze und haben die Kontrolle über die Finanzen der Frau. Kein Wunder, dass die Frauenbewegung zu der Zeit immer mehr Zuspruch erhält.

Frauen und Mädchen wollen zunehmend selbst darüber bestimmen, was sich für ihr Geschlecht geziemt und was nicht. Und sie wollen nicht länger von Tätigkeiten nur deswegen ausgeschlossen sein, weil ihre Kleidung sie daran hindert.

Die Kleidung des 19. Jahrhunderts ist nicht nur unbequem, sie fungiert als regelrechtes Gefängnis des weiblichen Körpers: »Die natürliche Beweglichkeit wurde systematisch außer Kraft gesetzt. Sie wurde modisch nahezu pervertiert, beispielsweise durch atemberaubende Korsetteinschnürungen, die selbst ein moderates Vorbeugen des Oberkörpers qualvoll machten und freies Durchatmen zu oberflächlichem Geseufze degenerierten.« Der Schnitt der Oberkleidung tut ein Übriges: Die Ärmel der Kleider waren so eng, dass die Arme nicht über Schulterhöhe hinaus gehoben werden konnten. »Aufgeblähtes Rockvolumen, verursacht allein von fünf bis zehn Kilogramm Unterwäsche, über die noch ein ähnlich schweres Oberkleid gezogen wurde, ließen die Tatsache vergessen, dass es sich auch bei der Frau um ein zweibeiniges Lebewesen handelte«, klagt eine Betroffene.

Die jahrhundertealte Sitte des Schnürens beginnt um 1600 auf der iberischen Halbinsel: Die spanische Hoftracht, die damals die Mode in ganz Europa beeinflusst, erfordert ein Korsett, das den Oberkörper zu einem umgedrehten Kegel formt und die Brust flachdrückt. Eine Generation später kommen etwas kürzere Schnürleibchen in Mode, bei denen die weibliche Brust nicht flachgequetscht, dafür aber unnatürlich nach oben gedrückt wird. Auch der Unterleib wird in eine Art Käfig gezwängt: Der Reifrock, eine Art »Karosserie« sorgt dafür, dass, die Oberkleidung in die entsprechende Form gebracht wird.

Mit geringen Veränderungen blieben Korsett und Reifrock bis zur Französischen Revolution gültig. Damals fallen jedoch nicht nur überkommene Gesellschaftsstrukturen; auch die konventionelle Art, sich zu kleiden, hat ausgedient:

Frauen dürfen nun endlich ihre einengende Unterkleidung ausziehen. Der letzte Schrei sind bald Kleider aus leichten, beinahe durchsichtigen Stoffen, unter denen die Trägerin fleischfarbene Trikots tragen musste, um nicht allzu viel von ihren Reizen herzuzeigen. Ganz verwegene Frauen feuchteten ihre Kleider sogar an, ehe sie sie anzogen, wodurch sich die Stoffe enger um die Figur legten. Eine der berühmtesten Trägerinnen dieser gewagten Kreationen ist die Kaiserin Joséphine, Gattin von Napoleon Bonaparte, durch die die neuartige Mode schnell hoffähig gemacht wird. Adelige Damen fungieren damals als »Supermodels«, was sie tragen, ist »in« und ganz wichtig: auch gesellschaftlich erlaubt.

Doch mit dem Untergang des napoleonischen Reichs geht eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte einher, was sich auch auf die Mode auswirkt, die ja von jeher ein Spiegelbild gesellschaftlicher Sitten ist. Und so werden im Biedermeier auch das Korsett und der Reifrock schnell wieder aus dem Schrank geholt.

Zentrum der Mode ist, wie schon in den Jahrhunderten davor, Frankreich: Eine Hand voll Modeschöpfer in Paris gibt dabei vor, was die Frau des westlichen Kulturkreises zu tragen hatte, wollte sie »en vogue« sein. Diese Herren Worth und Poirets – die Lagerfeld und Joops des 19. Jahrhunderts – trieben es ab 1840 dann auch wirklich toll: In Mode kamen Röcke, die mit Hilfe von Fischbein- oder Metallgestellen auf einen Umfang von bis zu fünf Metern aufgebläht wurden, während die Taille idealerweise so stark einzuschnüren war, dass man sie mit den Händen umfassen konnte. Paradebeispiel für diese Mode ist Kaiserin Elisabeth von Österreich, heute besser bekannt als Sissi: Ihr Taillenumfang soll zeitlebens bei etwa 46 Zentimeter gelegen haben. Zum Vergleich: Das Taillenmaß einer mittleren Konfektionsgröße (Größe 40-42) beträgt heute ca. 78 Zentimeter.

Um dieses Maß zu erhalten, macht Sissi radikale Dauerdiäten und treibt exzessiv Sport. Damen aus Adel und Bürgertum eiferten den prominenten Frauen in Sachen Mode nach; Frauen aus den arbeitenden Schichten wiederum versuchten, sich anhand ihrer Kleidung einen bürgerlich-städtischen Anstrich zu geben, was unter anderem auch zum Rückgang der ländlichen Tracht führt. Auch in den unteren Schichten sind Schnürleibchen als Unterwäsche üblich, jedoch in weit gemäßigteren Varianten als bei den »feinen Damen«, schließlich müssen sich Dienstmädchen und Mägde, ebenso wie Hand- oder Fabrikarbeiterinnen bei ihren Tätigkeiten bewegen.

Die unnatürliche Formung des weiblichen Körpers trifft jedoch im Bürgertum zunehmend auf Widerstand, zumal auch Ärzte immer wieder auf gesundheitliche Gefahren hinweisen, die durch zu starkes Schnüren entstehen:

»Andrang und Anhäufung des Blutes in den Lungen; daher Bluthusten«, Blutspeien, Blutstürze, Neigung zu Lungenentzündungen, Verwachsungen der Lungen mit Rippen und Zwerchfell, mit dem Herzbeutel, Lungenentzündung, und als Folge dieser und des Blutspeiens, Vereiterung der Lungen und Lungensucht [=Tuberkulose]. Durch den Druck auf die Brüste und die Achseldrüsen wird der erste Keim zu dem furchtbaren Brustkrebse des weiblichen Geschlechtes gelegt. Der Druck des Mieders, des Schnürleibchens, Corsetts erstreckt sich auch auf den Magen und den oberen Theil des Bauches, also auf Leber und Milz; daher die vielen Arten von Magenkrämpfen und Unverdaulichkeiten! daher Mangel an Ernährung, schlechte Gesichtsfarbe, Bleichsucht, weißer Fluß, daher die Leberverhärtungen und vielen Leberleiden«, wird in einem Aufsatz über Mädchenerziehung 1830 vor den Folgen des Korsetts gewarnt. Die Liste der drohenden Krankheiten ist schier unendlich und beinhaltet sogar Missbildungen von Säuglingen im Mutterleib und Schlagfluss im Alter. »Dieses sind nur die vorzüglichsten und gefährlicheren Krankheiten, welche durch Schnüren entstehen; von Kopfweh, Vapeurs, Herzklopfen, Ohnmächten, Gichten oder Fraisen, Krämpfen, gemein verbreitetem Wahnsinne, mit welchem sich Jung und Alt um dieser Mieder und Corsets Willen vor der Zeit in’s Grab stürzt« gar nicht zu reden, ereifert sich ein fortschrittlicher Mediziner.

Warum nur, fragt man sich aus heutiger Sicht, machten die betroffenen Frauen diese Unsitte überhaupt so lange mit? War ihnen die eigene Gesundheit nicht wichtiger als modisches Gehabe? Wer würde sich heute noch länger als für einen Kostümabend in derartige Kleidung zwängen lassen?

Genau diese Sichtweise trifft die Thematik in ihrem Kern: Wir beurteilen Dinge aus unserem Blickwinkel heraus, mit dem Wissen und den Erfahrungen, die wir bewusst und unbewusst im Laufe unseres Lebens gesammelt haben.

Um Verhaltensweisen von Frauen vergangener Jahrhunderte einigermaßen gerecht zu beurteilen, ist es notwendig, sich in die damaligen gesellschaftlichen Gegebenheiten hineinzuversetzen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Gesellschaft noch deutlich in Klassen aufgeteilt: An der Spitze der tonangebende Adel und das wohlhabende Bürgertum, das in Sitten und Gebräuchen den Adel gern kopiert, darunter eine Mittelschicht aus Selbstständigen, Beamten und höheren Angestellten, gefolgt von Arbeitern, Handwerkern und Bauern. Die Masse der arbeitenden Bevölkerung – Männer wie Frauen – hat andere Sorgen, als nach der allerneuesten Mode gekleidet zu sein.

Mädchen und junge Frauen der bürgerlichen Schichten werden bis zum Ersten Weltkrieg weiter auf eine strikte Rollenteilung erzogen: Einziges Ziel für »höhere Töchter« ist dabei, eine »gute Partie« zu machen, mit der sie sich aus den Strukturen eines patriarchalisch geführten Elternhauses direkt in die Abhängigkeit des Ehemannes begeben. »Das heißt aber nichts anderes, als dass die Damen jener Zeit mit ihren hochgeschnürten Busen sich voll einverstanden erklärten mit der Rolle, die die Männerwelt ihnen seit eh und je zuschrieb, verfügbare Objekte der Sexualität mit dem Ziel der Mutterschaft im Sinne der Fortsetzung der betreffenden Familie zu sein,« beschreibt die Volkskundlerin Ingeborg Weber-Kellermann die damalige Situation. Die »perfekte« Frau der Mittelschicht kümmert sich zwar aufopferungsvoll um das Wohlergehen von Ehemann und Kindern, darf sich aber im Haushalt – zumindest nach außen hin – die Finger nicht schmutzig machen. Wer etwas gelten will, lässt andere für sich arbeiten – vom Dienstmädchen über die Köchin, dem Kindermädchen bis hin zur Schneiderin.

Doch mehr und mehr junge Frauen und Mädchen lehnen sich gegen dieses Lebensmodell auf: Sie wollen mehr als nur Stricken, Klavierspielen und zur rechten Zeit einen Ehemann. Abitur und Zugang zur Universität, so die Forderung der fortschrittsbewussten Frau – Bildung gegen Ballkleid.

Viele junge Mädchen sehen in »neuen« Berufen, die der technische Fortschritt mit sich bringt, eine Chance, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, zum Beispiel als Stenotypistin oder Telefonfräulein. Sie streben nach einer Alternative zur bisher unausweichlichen Heirat, und sei es nur übergangsweise. Auf jeden Fall wollen sie jetzt selbst darüber entscheiden, wie ihr Leben aussehen soll. Und sie wollen Sport treiben: schwimmen, Rad fahren, wandern, ohne Damensattel reiten. Diese »neuen« Tätigkeiten von Frauen und Mädchen lassen sich mit der herkömmlichen Bekleidung jedoch schlecht verwirklichen.

Das Ringen um mehr Freiheit entwickelt sich zeitweise zu einem tiefen Grabenkampf zwischen den Geschlechtern und Generationen:

Auf der einen Seite die konservative, männlich dominierte Haltung, die Frauen als defizitäre Wesen sieht, die allein durch ihr Geschlecht für viele Dinge nicht geeignet sind: So »kann nur mehr ein bestimmtes Luftvolumen von den Lungenflügeln der Frau aufgenommen werden. Hieraus resultiert, dass nur eine ganz gering dosierte körperliche Anstrengung überhaupt möglich ist, ohne sie in ernsthafte Atemnot zu zwingen, oder gar die Ohnmacht oder einen Kollaps herbeizuführen« versucht ein zu der Zeit populärer Arzt die sportliche Betätigung von Frauen aus vermeintlich medizinischen Gründen zu verhindern. Moralapostel wiederum berufen sich auf Anstand und Schicklichkeit und setzen jegliche öffentliche »Produzierung« weiblicher Wesen mit Unsittlichkeit gleich.

Unterstützung erhalten die fortschrittsbewussten Frauen vor allem durch die Frauenbewegung sowie Anhänger freigeistiger Strömungen aus dem Intellektuellen- und Künstlermilieu.

Erster Schritt in der Reform der Damenmode ist schließlich die Einführung des sogenannten »Schneiderkostüms«, einem zweiteiligen Kleid nach dem Vorbild männlicher Anzüge. Neu ist auch, dass es diese Kleidung von der Stange, also bereits fertig zu kaufen gibt und nicht erst bei einer Schneiderin maßgefertigt werden muss. Kritiker bezeichnen diesen neuen Kleidungsstil zwar als unweiblich, da die Bluse unter der Kostümjacke einen hohen steifen Kragen hat und zudem mit Krawatte getragen wird, doch die Frauen nehmen diese Mode dankbar an.

Bis 1900 ist auch der Hosenrock als Bekleidung zumindest für sportliche Aktivitäten weitgehend akzeptiert. Das Korsett wird nun auch in »leichteren« Varianten hergestellt, wobei die harten Versteifungen aus Fischbein oft durch Gummigewebe ersetzt werden. Es braucht jedoch erst die Umstände des Ersten Weltkriegs, als Frauen zunehmend männliche Arbeiten als Ersatz für die Soldaten im Feld ausführen müssen, dass das Schnürleibchen endgültig ausgedient hat.

Der Versuch, Frauen für noch radikalere Veränderungen in Sachen Mode zu begeistern, stößt in der Zeit um die Jahrhundertwende dagegen auf wenig positives Echo. Als »Reformsack« verspottet, findet das sogenannte »Reformkleid«, das lose von den Schultern fällt und bequem geschnittene Ärmel hat, allenfalls als Kleidung für zu Hause Abnehmer: Zu ungewohnt ist es für Frauen noch, ihre Figur vollkommen unter »Wallegewändern« zu verstecken.

Eine junge Französin namens Gabrielle Bonheur Chasnel, besser bekannt unter dem Namen Coco Chanel, sorgt ab 1916 mit locker geschnittener Kleidung, die nur bis zur Wade reicht und aus bequemem Jersey gefertigt ist, für den endgültigen Wandel der Damenmode. Ihr Kostüm mit Kastenjacke und knielangem Rock sowie ihr »kleines Schwarzes« sind bis heute Kleidungsstücke, die immer noch zur Standardgarderobe gehören.

Heute kann Frau ja Gott sei Dank anziehen, wonach ihr gerade ist: egal, ob kurzer oder langer Rock, Hose, oder sogar alles zusammen. Den Anfang dazu haben jene Frauen gemacht, die vor gut einem Jahrhundert dafür auf die Barrikaden gingen.


Susanne Mittermaier



9/2012