Zwei Corona-Fälle bei Göttingen: Verlegung

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Ein Basketball im Korb. Foto: Lukas Schulze/picture alliance/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa) - Bei Basketball-Bundesligist BG Göttingen hat es vor der Absetzung des Finalturniers um den deutschen Pokal für dieses Wochenende einen zweiten Corona-Fall bei einem Spieler gegeben. Am Freitag sei ein Spieler positiv getestet worden, am Samstag ein weiterer, sagte Frank Meinertshagen, Geschäftsführer der Niedersachsen, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. »Das war eine sehr negative Überraschung zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.« Am Donnerstag seien alle Tests noch negativ ausgefallen. Meinertshagen betonte, dass sich alle Spieler, Trainer und Teammitglieder an alle Vorschriften gehalten hätten.


Das Gesundheitsamt München habe entschieden, dass wegen der ermittelten Kontakt- und unklaren Gesamtsituation das Team aus Niedersachsen nicht spielen dürfe, teilte die Liga mit. Göttingen beantragte die Verlegung seines für Samstag geplanten Halbfinals gegen Alba Berlin, die Liga stimmte dem zu. »Es stand für uns außer Frage, dass wir eine Verlegung beantragen«, sagte Meinertshagen. »Das müssen wir, weil viele Gelder, Sponsoren und Werbung, daran hängen.« Bereits in den Qualifikationsturnieren für den Pokal waren mehrfach Spiele wegen Corona-Fällen bei Teams verlegt worden.

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Die Liga will das Top Four mit den Halbfinals zwischen dem FC Bayern München gegen ratiopharm Ulm sowie Göttingen gegen Alba und dem Endspiel nun zu einem späteren Zeitpunkt austragen. »Das ganz klare Ziel ist, den Pokal diese Saison noch zu Ende zu spielen«, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz der dpa. Die Spielzeit muss komplett bis zum 13. Juni beendet sein.

© dpa-infocom, dpa:210417-99-243764/2

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