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Stadt genehmigt Demo auf Theresienwiese mit 1000 Teilnehmern

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Dieter Reiter spricht auf einer Pressekonferenz
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Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Sven Hoppe/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Stadt München hat eine für Samstag (16. Mai) auf der Theresienwiese angekündigte Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen unter strikten Auflagen genehmigt. Statt der angemeldeten 10 000 Demonstranten dürften aus Infektionsschutzgründen aber nur maximal 1000 Menschen unter Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern teilnehmen, teilte das Kreisverwaltungsreferat mit. Demnach muss die Demonstrationsfläche auf der Theresienwiese vorab klar gekennzeichnet werden, die Polizei wird an den Zugängen die Teilnehmerzahl kontrollieren.


Außerdem sei die Dauer der Veranstaltung auf maximal zwei Stunden begrenzt, Flyer dürften nicht verteilt werden. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD) forderte die Demonstranten zur ausnahmslosen Einhaltung der Auflagen auf: »Ich appelliere an die Vernunft und die Verantwortung jedes Einzelnen.«

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Im Vorfeld der Genehmigung hatte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) angekündigt, die Polizei werde die Regeln »mit aller Durchsetzungskraft des Staates« vertreten. Am vergangenen Samstag hatten sich nach Polizeiangaben rund 3000 Menschen auf dem Marienplatz versammelt, um gegen die aus ihrer Sicht zu strikten Corona-Regelungen zu demonstrieren. 80 Teilnehmern waren angemeldet, die Abstandsregeln wurden laut Polizei oft nicht eingehalten.

Kreisverwaltungsreferat (KVR) München