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Söder: Schließungen sind schmerzhaft, aber unerlässlich

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Markus Söder (CSU) mit Mund-Nasen-Schutz
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Markus Söder (CSU) mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Peter Kneffel/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die neuerlichen Schließungen vieler Einrichtungen und Absagen von Veranstaltungen wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen als schmerzhaft, aber unerlässlich bezeichnet. »Trifft das hart? Ja. Tut das weh? Natürlich. Sind da Existenzen herausgefordert? Ja, leider«, sagte Söder am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in München. Besonders in den beiden Bereichen Gastronomie und Kultur seien die Maßnahmen schmerzlich, weil sie zum einen Teil des Alltagslebens seien und zum anderen besonders aufwendige Hygienekonzepte erarbeitet hätten.


»Trotzdem - die einzige Alternative wäre, dann Schulen anders zu reduzieren. Wir haben uns da für die anderen Prioritäten entschieden«, sagte Söder. Durch die umfangreichen Hilfsprogramme könne der wirtschaftliche Schaden der Betriebe abgefedert werden. »Ich habe für jede Form der Sorge Verständnis, aber es geht um ein übergeordnetes Ziel«, betonte der Ministerpräsident.

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