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Nicht jeder kann einfach nach Hause gehen

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Station für Obdachlose
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In dieser Station ist Platz für Obdachlose, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Zu Hause bleiben: Das klappt nur bei Menschen, die auch tatsächlich ein Zuhause haben. Doch in Deutschland leben auch eine Menge Menschen auf der Straße. Wenn sie sich mit dem neuen Coronavirus anstecken, haben sie keine Möglichkeit, sich in ihre Wohnung oder ihr Haus zurückzuziehen.


In Berlin hat deshalb am Mittwoch eine Einrichtung für diese Menschen eröffnet. Dort sollen Obdachlose hinkommen können, wenn klar ist: Sie haben sich mit dem Virus angesteckt. Die Obdachlosen haben dort ein Bett und andere Dinge, die ihnen sonst meist fehlen, etwa ein Badezimmer. Außerdem sind Leute dort, die ihnen helfen.

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So können sich die Menschen natürlich besser erholen als auf der Straße. Außerdem haben sie weniger Kontakt zu anderen Leuten, die sie sonst vielleicht anstecken könnten. »Wir können die Obdachlosen in dieser Situation nicht einfach auf der Straße lassen«, sagte eine Politikerin. Klar ist aber auch: Die Betten sind nur für Menschen mit leichter Erkrankung. Wem es schlechter geht, der muss im Krankenhaus behandelt werden.