Nach Einzelfallprüfung: Frühere Impfungen für 3900 Menschen

Klaus Holetschek (CSU)
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Klaus Holetschek (CSU), Staatsminister für Gesundheit und Pflege mit Mundschutz. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Nach einer Einzelfallprüfung durch die bayerische Impfkommission haben mehr als 3900 Menschen im Freistaat frühere Impftermine erhalten. Seit der Einrichtung der Kommission am 1. März habe diese 3946 Anträge bewilligt, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in München. »Die Impfkommission leistet damit einen wichtigen Beitrag zur größtmöglichen Impfgerechtigkeit.«


Mehr als 5000 Anträge auf Einzelfallprüfung gingen nach Angaben des Gesundheitsministerium seit Arbeitsbeginn bei der Impfkommission ein, abgelehnt worden seien davon bislang nur 20. Bei weiteren rund 20 000 Anträgen ging es demnach um Fragen, für die das Expertengremium nicht zuständig ist.

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Die bayerische Impfkommission in Kooperation mit dem Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München übernimmt die Priorisierung von Menschen mit seltenen Krankheiten, die in der bayerischen Impfverordnung nicht berücksichtigt sind.

Seit 1. April konzentriert sich die Kommission nach Angaben des Ministeriums auf die Anträge von Unter-70-Jährigen, die nicht schon wegen ihres Alters einen Impftermin erhalten. Die Bearbeitung der Anträge dauert derzeit demnach zwei bis drei Wochen.

© dpa-infocom, dpa:210414-99-200377/2

Bayerische Impfkommission


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