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Zeitung: Anna Wintour wird doch keine Botschafterin

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Anna Wintour
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Anna Wintour rückt laut «New York Times» in den Vorstand des Verlags Condé Nast auf. Foto: Matteo Bazzi Foto: dpa

New York (dpa) - Die ebenso bewunderte wie gefürchtete »Vogue«-Chefin Anna Wintour wird nun doch nicht Botschafterin für US-Präsident Barack Obama. Sie steigt aber dafür im eigenen Haus kräftig auf.


Die 63-Jährige, seit einem Vierteljahrhundert Chefin des Modemagazins, rückt nach Angaben der »New York Times« in den Vorstand des Verlags Condé Nast auf. Dabei solle sie Aufgaben von Samuel Irving Newhouse Jr. übernehmen. Der 85-Jährige, Sohn des Verlagsgründers und einer der reichsten Männer Amerikas, will sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen.

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Wintour gilt als einflussreichste Journalistin in der Modewelt, für sie wurden schon Präsentationen großer Namen verschoben. Bevor sie nicht sitzt, fängt keine Modenschau an. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, Obama wolle die gebürtige Britin - inzwischen auch Amerikanerin - auf einen wichtigen Botschafterposten entsenden. Die Journalistin, die Vorlage für Buch und Film »Der Teufel trägt Prada« war, hatte dazu stets geschwiegen.