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«We need to talk about Kevin» - Drama um Amokläufer

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«We need to talk about Kevin»
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Verstörend überragend: Tilda Swinton als Mutter des verhaltensauffälligen Kevin. Foto: Fugu Filmverleih Foto: dpa

Berlin (dpa) - In «We need to talk about Kevin» erzählt die schottische Regisseurin Lynne Ramsay nach dem gleichnamigen Roman von Lionel Shriver von einer Mutter-Kind-Beziehung, die in einer Katastrophe endet.


Eva, überragend gespielt von Tilda Swinton, will ihren Sohn lieben, schafft es aber nicht. Kevin verachtet seine Mutter, quält sie mit Arroganz und Gemeinheiten - und nimmt ihr mit einem Amoklauf schließlich alles, was sie liebt. Ramsay erzählt quälend langsam und in hypnotischen Bildern von misslungener Elternschaft, Schuld und Versagen. Diese beklemmende Studie wandelt auf dem schmalen Grad zwischen psychologischem Drama und Horrorfilm, stellt viele Fragen und beantwortet keine.

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(We need to talk about Kevin, USA 2011, 110 Min., FSK ab 16, von Lynne Ramsay, mit Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller)

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