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WDR-Film «Mord in Eberswalde» gewinnt Krimipreis

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Fernsehkrimi-Festival 2013
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Die Caligari Filmbühne in Wiesbaden. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Ausgelassene Stimmung nach Mitternacht im Wiesbadener Rathaus: Schauspieler August Zirner greift zur Querflöte und jazzt mit seiner Band «Spardosen-Terzett» nach der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimi-Preises. Hauptgewinner ist der WDR-Film «Mord in Eberswalde».


Auch der «Tatort»-Schauspieler Udo Wachtveitl ist in der Nacht zum Sonntag noch da. Er hat zwar keinen Preis bekommen - aber der Drehbuchautor Alexander Adolph für den Tatort «Der tiefe Schlaf» des BR, in dem Wachtveitl mitspielt. Der Fernsehkommissar hat sich seine früheren Auszeichnungen ins Bücherregal gestellt. «Die meisten sind noch in der Schutzhülle», erzählt der 54-Jährige.

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Der «Tagesthemen»-Moderator und gebürtige Wiesbadener Ingo Zamperoni plaudert zu später Stunde mit der Schauspielerin Leslie Malton. Er hat zuvor die fast zweistündige Preisverleihung in der benachbarten Caligari Filmbühne moderiert. Lesli Malton sagt als Jury-Mitglied zum preisgekrönten Krimi «Mord in Eberswalde»: «Er ist glaubhaft besetzt bis in die kleinste Rolle.» Neben einer Trophäe und einer Urkunde gibt es auch 1000 Liter Wein für das Team rund um den Regisseur Stephan Wagner. «Mord in Eberswalde» beschäftigt sich mit einer wahren Begebenheit in der DDR.

Die anderen Preisträger bekommen unter anderem eine Kiste Wein, so etwa der Regisseur Martin Enlen für den ZDF-Film «Bella Block - Unter den Linden». Er erhält den Publikumspreis. Isabel Kleefeld («Im Netz», WDR) wird für die beste Regie ausgezeichnet und Autor Alexander Adolph für das beste Drehbuch.

Zehn Filme waren nominiert, sie wurden während des viertägigen Festivals gezeigt. 4700 Menschen kamen laut Veranstalter, unter ihnen auch Promis wie Anja Kling, Miroslav Nemec, Ulrike Krumbiegel und Caroline Peters. Den musikalischen Part der Preisverleihung übernimmt Zirner, der sich selbst als «musizierender Schauspieler» sieht, mit seiner Jazzband. «Manche Leute sagen, Jazz sei nicht sexy», meint er. «Das tut weh.»

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