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Wacken rockt: Heavy-Metal-Festival gestartet

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Wacken Open Air Festival 2013
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Die Post geht ab. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
Wacken Open Air Festival 2013
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Skyline geben den Startschuss. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
Wacken Open Air Festival 2013
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Festivalgründer Thomas Jensen. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Auf die Plätze, fertig, los! Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Riesenstimmung. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Das hölzerne Wacken-Open-Air-Symbol. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Kein Wacken ohne Matsch. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Ausgelassene Stimmung bei den Firefighters. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa
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Wohl bekommt's. Foto: Carsten Rehder Foto: dpa

Wacken (dpa) - Laut, lauter, Wacken: Zehntausende Menschen haben den Start des wohl weltgrößten Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Dorf Wacken gefeiert. Bei brüllender Hitze stimmte die Band Skyline am Donnerstag die ersten Akkorde an.


Bereits beim ersten Wacken Open Air (W:O:A) 1990 war die Gruppe aufgetreten - damals noch mit Festivalgründer Thomas Jensen an der Bassgitarre. Insgesamt rechnen die Organisatoren mit mehr als 75 000 Besuchern.

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Bereits gegen 6 Uhr am Morgen hatten sich die ersten «Metalheads» vor den Absperrgittern zu den Hauptbühnen postiert. Der Grund: Rammstein. Die Rocker sollten zwar erst am Abend aufspielen - wer dabei aber vorne stehen wollte, musste rechtzeitig aufstehen. «Und wenn die Tore aufgehen, dann heißt es rennen, rennen, rennen bis zur Bühne», sagte eine der Wartenden. Für die Rammstein-Show hatten die Veranstalter eine der beiden «Stages» nochmals erweitern lassen. Ob auch Schlagersänger Heino an der Show beteiligt sein würde, war vor Beginn unklar. Die «Bild»-Zeitung hatte darüber berichtet, die Veranstalter wollten sich nicht offiziell äußern.

Zuvor hatte es in Wacken wieder geregnet. Es entstanden die Schlammpfützen, für die das Festival fast schon berühmt ist. Ungefährlich sei das nicht, sagte eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) - Ausrutscher und Knochenbrüche seien an der Tagesordnung. Insgesamt seien seit Anfang der Woche bereits rund 900 Menschen medizinisch versorgt worden, oft aufgrund kleinerer Blessuren. Die angekündigte Hitze könnte jedoch weitere Probleme schaffen, so die Sprecherin. «Dann heißt es viel trinken», sagte sie. Und zwar besser keinen Alkohol.

Die Polizei vermeldete einen friedlichen Festivalstart. Allerdings habe es bis Donnerstagmittag mehrere Diebstähle gegeben. Aus Zelten seien Bargeld, Handys oder Digitalkameras verschwunden. «Machen sie es wie "Onkel Dagobert": Schlafen Sie am besten auf ihrem Geld», riet ein Sprecher den Campern.

Die inoffizielle Eröffnung des Festivals hatten die «Metalheads» bereits am Mittwochabend gefeiert, als die rund 40 Mitglieder der örtlichen Feuerwehrkapelle mit ihrer Blasmusik loslegten. Die Truppe hat beim Wacken Open Air Kultstatus. Immer wieder schallten «Wacken, Wacken, Feuerwehr!»-Rufe über das Gelände. Die «Firefighters» dankten unter anderem mit einigen zünftigen Klassikern.

Das Wacken Open Air ist nach Angaben der Veranstalter das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. 120 Bands spielen, auf 220 Hektar Kuhweide können sich bis zu 108 000 Menschen tummeln. Die 24. Ausgabe war so früh ausverkauft wie keine zuvor.

Wacken Open Air

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