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Verträge zum Bau der Elbphilharmonie sind unterschrieben

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Elbphilharmonie
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Die Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburgs Hafen. Foto: Christian Charisius Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Die Verträge zur Elbphilharmonie in Hamburg sind unterschrieben. Jetzt muss noch die Bürgerschaft zustimmen, dann kann das spektakuläre Konzerthaus im Sommer weitergebaut werden.


«Alle Verträge und Anlagen zur Neuordnung sind am Dienstagabend von den Projektpartnern unterzeichnet worden», sagte Enno Isermann, Sprecher der Hamburger Kulturbehörde, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Vor sechs Wochen hatten sich die Stadt und der Baukonzern Hochtief nach jahrelangem Streit darauf geeinigt, die Elbphilharmonie gemeinsam zu Ende zu bauen.

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Die neuen Verträge sehen vor, dass sich die Stadt weitestgehend aus dem Projekt zurückzieht und Hochtief die Elbphilharmonie gemeinsam mit den Architekten Herzog & de Meuron fertigstellt. Der Essener Baukonzern übernimmt sämtliche Risiken und will das Konzerthaus bis 2016 zum «Globalpauschalfestpreis» von 575 Millionen Euro - das sind 200 Millionen Euro mehr als bislang - zu Ende bauen. Hinzu kommen jedoch noch zusätzliche Kosten wie Steuern und Zinsen, deren Höhe die Stadt noch nicht beziffern konnte. Die Opposition geht davon aus, dass das spektakuläre Konzerthaus die Steuerzahler am Ende mehr als 800 Millionen Euro kosten könnte.