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Tannhäuser, Wartburg und Sängerkrieg - Eisenach ehrt Wagner

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Sonderausstellung auf der Wartburg
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Richard Wagner setzte der Wartburg in Eisenach mit der Oper Tannhäuser ein Denkmal. Foto: Martin Schutt Foto: dpa

Eisenach (dpa) - Eine der bekanntesten Opern von Richard Wagner steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung auf der Eisenacher Wartburg. Die Schau »Wie der Tannhäuser zum Sängerkrieg kam«, wurde am Samstag eröffnet.


Die Ausstellung ist Teil der Thüringer Veranstaltungen im Wagner-Jahr, das an den 200. Geburtstag des Komponisten erinnert. Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 geboren. Seine Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg« enstand ab 1842. Den Ausstellungsmachern zufolge wurde er dazu inspiriert, als er 1842 die Wartburg und den nahegelegenen Hörselberg im Thüringer Wald aus der Ferne gesehen hatte.

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Präsentiert wird unter anderem die Dresdner Partitur vom »Tannhäuser«, die später Wagners Freund und Schwiegervater Franz Liszt sowie Richard Strauß bei ihren Inszenierungen in Weimar mit Randbemerkungen versahen. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende März 2014.

Das Eisenacher Stadtschloss zeigt seit Samstag »Wagneriana in Eisenach«. Hier können sich Besucher bis zum 3. November unter anderem ein Bild von der Stadt machen, wie sie Richard Wagner bei seinen Besuchen zwischen 1849 und 1877 vorfand. Außerdem werden mehr als 800 Bühnen, Szenen- und Künstlerfotografien des Eisenachers Werner Weirich gezeigt. Weirich hatte sie zwischen 1930 und 1944 bei den Bayreuther Festspielen aufgenommen.