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«Spornosexuelle» Männer: Siegeszug eines Begriffs?

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London (dpa) - Der britische Journalist Mark Simpson, der als Erfinder des Begriffs «Metrosexualität» gilt, geht seit Jahren mit seinem Wort «sporno» (Begriff aus Sport und Porno) beziehungsweise dem Männertyp «spornosexual» hausieren.


Nun hat sein Essay «The metrosexual is dead. Long live the «spornosexual»» in der englischen Zeitung «Telegraph» viel Anklang in Medien gefunden - von New York bis München oder Zürich. Simpsons These: Selfies, soziale Netzwerke und Pornos stärkten heute den Wunsch von Männern, vor allem für ihren Körper begehrt zu werden, nicht mehr für ihre Garderobe und erst recht nicht für ihren Intellekt.

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Bereits vor Jahren, nach aufreizenden Modekampagnen mit Italiens Nationalmannschaft oder David Beckham, wagte Simpson die These, Schwule aus der Modebranche machten womöglich aus Spaß den Homo-Porno-Chic zum Mainstream.

"Telegraph"-Essay