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Spannung beim Eurovision Song Contest - Cascada in Malmö umjubelt

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Eurovision Song Contest - Cascada
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Natalie Horler brachte die halle zum Kochen. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Krista Siegfrids
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Die Finnin Krista Siegfrids (l.) küsst ihr Girl. Foto: epa Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Emmelie de Forest
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Emmelie de Forest hat viele Fans in Malmö. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Bye Alex
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Der Sänger ByeAlex ging für Ungarn ins Rennen. Foto: Jörg Carstensen/ Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Bonnie Tyler
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Bonnie Tyler wollte es noch einmal wissen. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Anouk
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Anouk für Holland mit Mut zu großem Gefühl in Moll. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Roberto Bellarosa
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Der Belgier Roberto Bellarosa hat schöne Augenbrauen Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Aliona Moon
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Aliona Moon aus Moldau mit der schrägen Frisur. Foto: epa Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Cascada
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Natalie Horler machte richtig Party. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest
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Amandine Bourgeois aus Frankreich mit der Startnummer 1. (Foto: epa) Foto: dpa
Eurovision Song Contest - Grand Final
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Natalie Horler kurz vor Beginn des Wettbewerbs. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa
Eurovision Song Contest
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Schwedische Grand-Prix-Fans in Malmö. Foto: epa Foto: dpa

Malmö/Berlin (dpa) - Spannung in Malmö: 26 Lieder konkurrierten beim diesjährigen Eurovision Song Contest um den Sieg. Die besten Aussichten gab es für die Dänin Emmelie de Forest - sie führte mit ihrem Pop-Ohrwurm »Only Teardrops« die Favoriten-Listen an.


Als schärfste Konkurrentin der dänischen Favoritin galt die Norwegerin Margaret Berger. Die Chancen der deutschen Teilnehmer-Band Cascada mit Frontfrau Natalie Horler galten nur als mäßig. Doch der Wettbewerb ist für Überraschungen bekannt.

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Bleibenden Eindruck hinterließen in der Show Frankreich und die Niederlande, den gruseligsten Auftritt legte Rumänien mit dem Sänger Cezar als eine Art Graf Dracula mit Frauenstimme hin.

Horler hatte sich kurz vor dem Start locker und aufgekratzt gegeben. Bei der letzten Probe ihres Songs »Glorious« habe es eine kleine Panne gegeben und das sei gut so, dann klappe es beim Wettbewerb umso besser. »Das Gute ist, dass es so automatisiert ist, dass ich den Text nicht mehr vergesse. Alles wird gut«, sagte sie bei einer Live-Schalte zum ARD-Vorprogramm in Hamburg.

Um kurz vor 22 Uhr sorgte die 31-jährige Horler dann für gute Stimmung in der Arena - mit Glitzerkleid und gläserner Freitreppe. Gegen Ende des Songs verließ sie das Podest und nutzte die in den Saal ragende Bühne voll aus. Starke Stimme, der Saal groovte mit.

In Malmö war die Stimmung tagsüber bestens gewesen: herrliches Sommerwetter verwöhnte die internationalen Teilnehmer und Fans des Wettbewerbs. Das Finale ging vor 11 000 Zuschauern in der Halle und geschätzten 125 Millionen vor den Fernsehern über die Bühne.

  Als Motto hatten die Gastgeber in Malmö »We Are One« ausgegeben. Mit dem Sieg ist kein Geld, sondern nur eine eher wertlose Trophäe verbunden - außerdem die Austragung der Show im Folgejahr.

Deutschland hat den Wettbewerb bisher zweimal gewonnen: 1982 mit Nicole und »Ein bisschen Frieden« und 2010 mit Lena Meyer-Landrut und »Satellite«. Lena sollte am Samstagabend als Präsidentin der Jury die deutschen Punkte im ESC-Finale von Hamburg aus verkünden.

Beim letzten ESC in Aserbaidschans Hauptstadt Baku hatte die Schwedin Loreen mit »Euphoria« gewonnen. Dem diesjährigen deutschen Beitrag wurde auch vor dem Finale in Malmö immer wieder eine Nähe zum Siegertitel 2012 vorgeworfen. Horler sagte in Interviews, dies habe sie »nicht unberührt gelassen«.

Der Eurovision Song Contest ist ein Liederwettbewerb. Den Preis am Schluss bekommen eigentlich die Komponisten des Liedes, die nicht immer aus dem Land kommen, für das sie den Song geschrieben haben.

Im vergangenen Jahr hatten in Deutschland durchschnittlich etwa 8,3 Millionen Fernsehzuschauer gesehen, wie Roman Lob mit seinem Lied »Standing Still« auf Platz acht kam. In den Jahren 2011 und 2010 hatten die Live-Übertragung des Musikspektakels wegen des Lena-Hypes noch jeweils um die 14 Millionen Zuschauer.

Der 59. Eurovision Song Contest im kommenden Jahr hat schon einen Termin: Für das Finale gab die European Broadcasting Union (EBU) bereits den 17. Mai 2014 bekannt, die Halbfinale sollen am 13. und 15. Mai stattfinden.

Offizielle deutsche ESC-Webseite

Offizielle schwedische ESC-Webseite

SVT-Zusammenstellung von Wettquoten für das Finale, Schwedisch