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Sofia Coppola und François Ozon beim Filmfest Cannes

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Filmfestival Cannes - The Bling Ring
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Regisseurin Sofia Coppola (M) mit ihrer Schauspielerinnen-Riege. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Emma Watson
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Blickfang in Cannes: Emma Watson. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Sofia Coppola
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Sofia Coppola stellt ihren Film «The Bling Ring» in Cannes vor. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Emma Watson
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Emma Watson winkt. Foto: Ian Langsdon Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Amat Escalante
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Der mexikanische Regisseur Amat Escalante stellt seinen düsteren Film «Heli» vor. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Heli
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«Heli»-Regisseur Amat Escalante (M) mit den Schauspielern Armando Espitia und Andrea Vergara in Cannes. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Jeune & Jolie
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Hahn im Korb: Der französische Regisseur François Ozon mit den Schauspielerinnen Marine Vacth (r) und Geraldine Pailhas. Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Marine Vacth
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Marine Vacth überzeugt mit einer starken Leistung in François Ozons Film «Jeune & Jolie». Foto: Sebastien Nogier Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Jeune & Jolie
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«Jeune & Jolie»: François Ozon mit seinem Schauspieler-Team. Foto: Ian Langsdon Foto: dpa
Filmfestival Cannes - Geraldine Pailhas
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Die französische Schauspielerin Geraldine Pailhas («Jeune & Jolie») riskiert einen Blick. Foto: Ian Langsdon Foto: dpa
Filmfestival Cannes - François Ozon
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François Ozon stellt seinen Film «Jeune & Jolie» vor. Foto: Ian Langsdon Foto: dpa

Cannes (dpa) - Regisseurin Sofia Coppola hat beim Filmfestival Cannes »Harry Potter«-Star Emma Watson als Einbrecherin in Promi-Villen vorgestellt. Coppolas Werk »The Bling Ring« eröffnete am Donnerstag die renommierte Nebenreihe Un certain regard.


Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von Jugendlichen in Los Angeles, die in die Häuser von Stars wie Paris Hilton und Orlando Bloom einsteigen. Paris Hilton und Schauspielerin Kirsten Dunst haben in »The Bling Ring« kleine Gastauftritte als sie selbst.

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Auch im Wettbewerb der Filmfestspiele standen am ersten Tag nach der Eröffnung Jugendliche im Mittelpunkt: In »Jeune & Jolie« des Franzosen François Ozon etwa überraschte die Hauptdarstellerin Marine Vacth mit ihrer starken Darstellung einer 17-jährigen Prostituierten. Ozon (»8 Frauen«, »Das Schmuckstück«) beobachtet die junge Isabelle aus gut-bürgerlichem Haus über ein Jahr, zeigt wie sie freiwillig Sex mit Männern in Hotelzimmern hat - und wie ihr Doppelleben schließlich auffliegt.

Deutlich düsterer kam die deutsche Ko-Produktion »Heli« daher. Der Wettbewerbsbeitrag von Amat Escalante erzählt von dem mexikanischen Jungen Heli und dessen Familie, die ins Visier der Drogenmafia geraten. Der Freund der nur zwölfjährigen Schwester klaut Drogenpakete, die Heli findet und entsorgt. Es sind brutale Bilder, die Escalante im dann folgenden Martyrium der Familie zeigt. Die Drogenbande foltert und tötet, Gewalt scheint selbst für die jüngsten Mitglieder etwas Alltägliches zu sein.

Angesichts dieser ernsten Themen im Wettbewerb schien es dann auch kaum verwunderlich, dass Coppolas Film in die Nebenreihe geschoben worden war. Immerhin fokussiert die 41-Jährige (»Lost in Translation«) auf das eher unbeschwerte Leben der Räuberbande, die die Promivillen als Luxus-Shopping-Center sehen und sich Designer-Kleidung wie Trophäen nach Hause nehmen.

Coppola, die Tochter des fünffachen Oscargewinners Francis Ford (»Der Pate«), zeigt Jugendliche, die Paris Hilton und Co. möglichst nah kommen und deren Lebensstil nachahmen möchten - unterlegt mit Partymusik und in teils intensiven Farben gefilmt wirkt »The Bling Ring« daher wie ein grelles Abbild des heutigen Star-Wahns.

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