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Sechs Titel kämpfen um den Deutschen Buchpreis

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«Robinsons blaues Haus» von Ernst Augustin, «Sand» von Wolfgang Herrndorf, «Landgericht» von Ursula Krechel, «Indigo» von Clemens J. Setz, «Fliehkräfte» von Stephan Thome und «Nichts Weißes» von Ulf Erdmann Ziegler gehen ins Rennen. Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - In Frankfurt wird heute (Montag/18.00) der Gewinner des Deutschen Buchpreises bekanntgegeben. Sechs Titel sind für das Finale nominiert. Es geht um die beste literarische Neuerscheinung des Jahres, die traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse vergeben wird. Der Sieger, der 25 000 Euro erhält, wird erst unmittelbar vor der Preisverleihung genannt.


Auf der Shortlist stehen Wolfgang Herrndorf mit seinem Roman »Sand«, Ernst Augustin mit »Robinsons blaues Haus«, Ursula Krechel mit »Landgericht« und Clemens J. Setz mit »Indigo«. Zudem nominierte die Jury den Roman »Fliehkräfte« von Stephan Thome und Ulf Erdmann Zieglers Buch »Nichts Weißes«. Der 47 Jahre alte Herrndorf hat bereits den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.

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Die sechs Finalisten wurden aus den 20 Nominierten der Longlist ausgewählt. Im vergangenen Jahr war Eugen Ruge für seine DDR-Familiensaga »In Zeiten des abnehmenden Lichts« mit dem Buchpreis ausgezeichnet worden. Sein Roman stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Der Deutsche Buchpreis gilt als die Auszeichnung mit der größten Publikumswirkung im deutschen Literaturbetrieb. Die Auszeichnung vergibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

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