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»Rosie«: Brillante Tragikomödie

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Die verwitwete Rosie (Sibylle Brunner) gleitet mit dem Alter in den Alkohol. Foto: Kool Film Foto: dpa

Berlin (dpa) - Mit leisem Humor und fein dosierter Lebensweisheit beleuchtet der Schweizer Regisseur Marcel Gisler (»Die blaue Stunde«) in seiner Tragikomödie »Rosie« eindringlich die Fragilität von Familienbanden.


Rosie ist eine »unwürdige Greisin« voll mitreißender Lebenslust. Das kleine Schweizer Heimatdorf ist ihr Paradies. Doch das wird zur Hölle. Denn die Kräfte der alten Dame lassen nach. Die Angst vor dem Alter treibt zur Flucht in den Suff. Zudem belastet sie eine große Lebenslüge. Der in Berlin lebende Sohn und seine in der Nähe der Mutter wohnende Schwester stehen vor schwierigen Entscheidungen. Das Hauptproblem dabei ist, dass die beiden erst einmal die eigenen verkorksten Lebensumstände regeln müssen.

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»Rosie« verblüfft als unterhaltsame Ballade über die weit verbreitete Schwierigkeit von Menschen jeden Alters, zu sich selbst zu stehen und das Dasein würdevoll zu meistern.

Rosie, von Marcel Gisler, Schweiz, 2013, 106 Min., FSK ab 12, mit Sibylle Brunner, Fabian Krüger, Judith Hofmann

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