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Rötger Feldmann plädiert für mehr Umweltschutz

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Rötger Feldmann
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Rötger Feldmann unterstützt eine Volksinitiative, die sich gegen den Einsatz der Fracking-Technologie wendet. Foto: Axel Heimken/dpa Foto: dpa

Rötger Feldmann ist von Greta Thunberg stark beeindruckt. Der Comiczeichner engagiert sich auch selbst aktiv im Umweltschutz.


Kiel (dpa) - Dem Comiczeichner Rötger Feldmann (alias Brösel) ist trotz seiner Vorliebe für Motorräder Umweltschutz wichtig. »Es ist doch krank, das beste Gut, das Schönste, was es auf der Welt gibt, kaputt zu machen«, sagte Feldmann der Deutschen Presse-Agentur.

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Als Beispiel nannte er die Rodungen des Amazonas-Regenwalds und die Suche nach Rohstoffen. »Für einen Klumpen Gold werden hunderttausende Liter Wasser kaputt gemacht.« Der Erfinder der Comicfigur »Werner« (»Hau wech die Scheiße«) wird am 17. März 70 Jahre alt.

Feldmann unterstützt eine Volksinitiative, die sich gegen den Einsatz der umstrittenen Fracking-Technologie bei der Erdgasförderung wendet. »Am Ende müssen wir noch mehr Wasser aus Plastikflaschen trinken«, sagte Feldmann. Beeindruckt habe ihn die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg: »Ich finde total gut, was für eine Bewegung sie in Gang gesetzt hat.« Da hätten die Politiker »mal geguckt und jetzt fangen sie langsam an, etwas zu tun«.

Nicht ganz nachvollziehen könne er jedoch die in Deutschland herrschende »Euphorie um Elektroautos«, sagte der Zeichner. »Wenn alles, was hier jetzt rumfährt, auf einmal elektrisch werden soll - wo sollen dafür die Ressourcen herkommen?«

Für den Alltag kommt für Brösel ein Elektroauto vor allem aus praktischen Gründen - noch - nicht in Frage. Er tue sich schwer mit Elektrostationen, für deren Nutzung eine App nötig sei. »Also ich wäre damit aufgeschmissen.«

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