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Reeperbahnfestival - Grönemeyer spricht bei Konferenz

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Herbert Grönemeyer
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Herbert Grönemeyer hat sich beim Reeperbahnfestival in Hamburg als Redner angesagt. Foto: Jens Kalaene Foto: dpa

Hamburg/Berlin (dpa) - Konzerte, Kunst und Konferenzen: Das Hamburger Reeperbahnfestival geht in eine neue Runde. Eröffnet wird das viertägige Spektakel am Mittwoch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).


Als ein Highlight wird am Donnerstag auf der begleitenden Konferenz der Sänger Herbert Grönemeyer erwartet. Der 58-Jährige, der auch Besitzer eines Plattenlabels ist, spricht über aktuelle Entwicklungen der Musikbranche. Die Veranstalter rechnen bis einschließlich Samstag mit rund 30 000 Besuchern.

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Bei Deutschlands größtem Clubfestival treten 400 Bands und Musiker aus Dutzenden Ländern auf. Meist sind es eher unbekanntere Künstler, die es in den Clubs, Kneipen und Theatern oder an ungewöhnlicheren Spielstätten - etwa auf einer Hafenbarkasse - zu entdecken gilt. Im dicken Programmheft finden sich aber auch bekannte Namen, wie den gefeierten irischen Newcomer Hozier oder Wir-sind-Helden-Sängerin Judith Holofernes. Zudem gibt es traditionell noch das eine oder andere Geheimkonzert mit prominenten Musikern.

Die begleitende Experten-Konferenz umfasst rund 100 Workshops, Panels, Diskussionsrunden sowie einen Start-up-Wettbewerb. Tradition auf dem Festival haben mittlerweile die Türsteherlesung, die Beatles-Tour oder die Shows von Ray Cokes. Das MTV-Urgestein lädt seine Lieblingskünstler nachmittags zu Unplugged-Auftritten ins Schmidt Theater.

Auch in diesem Jahr wird wieder der Festivalpreis Helga verliehen. Übergeben wird die Auszeichnung - ganz namensgerecht - von Schauspielerin Marie-Lusie Marjan (74), besser bekannt in ihrer Rolle als Helga Beimer aus der »Lindenstraße«.

Inspiriert vom South-By-Southwest-Festival im texanischen Austin ging das Reeperbahnfestival erstmals 2006 über die Bühne. Im vergangenen Jahr waren 28 000 Zuschauer gekommen, darunter knapp 3000 Journalisten und Branchenvertreter.

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