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Popakademie will wissenschaftlicher werden

Mannheim (dpa) - Dr. Pop neben Bachelor und Master: Musikbegeisterte sollen an der Popakademie in Mannheim langfristig auch einen Doktor machen können.

Popakademie Baden-Württemberg
Eine Studentin der Popakademie Baden-Württemberg. Foto: Uwe Anspach/dpa Foto: dpa

Die Hochschuleinrichtung will sich wissenschaftlicher ausrichten, wie der Künstlerische Direktor Udo Dahmen am Montag anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Popakademie Baden-Württemberg sagte. Auch ein Archiv zur Dokumentation von Popmusik in Deutschland solle es geben. Die Einrichtung wurde am 1. April 2003 gegründet. Mitinitiator war Xavier Naidoo, der dort auch heute noch regelmäßig Dozent ist.

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Die Popakademie hat einge Größen des Musikgeschäfts hervorgebracht - nicht nur Sänger und Musiker, sondern auch Manager, die Talente entdecken und groß herausbringen: Absolvent Sebastian Andrej Schweizer beispielsweise sei der Entdecker und Manager von Rapper Cro, dem Mann mit der Pandamaske, sagte Sprecher Max Micus. Es sind wohl auch die großen Namen, die Studenten an die Popakademie ziehen. Für die inzwischen etwa 100 Plätze pro Jahr gibt es nach eigenen Angaben rund 800 Interessenten.

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