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Pet Shop Boys: Wir denken nicht ans Aufhören

Berlin (dpa) - Mit einem rund 45-minütigen Konzert haben die Pet Shop Boys Neil Tennant (58) und Chris Lowe (52) in Berlin ihr neues Studioalbum «Elysium» vorgestellt.

Pet Shop Boys
Die Pet Shop Boys stellen ihr neues Album live in Berlin vor. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa

In exklusivem Rahmen im frisch gekürten «Theater des Jahres» Hebbel am Ufer (HAU 1) stellte das britische Electropop-Duo am Mittwochabend fast alle der zwölf neuen Songs vor. Das Album erscheint an diesem Freitag in Deutschland, am Montag in Großbritannien und am Dienstag in den USA - in Japan sei es bereits auf Platz fünf, freute sich Tennant bei der Veranstaltung vor Presse, Promis, Fans und Zehntausenden Zuschauern im Web.

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Unter den Gästen tummelten sich auch der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre, der TV-Moderator Markus Kavka und der Schauspieler Nikolai Kinski. Das Telekom-Musikprogramm Electronic Beats übertrug das Konzert live im Internet, unter anderem bei YouTube - weltweit gab es 65 500 Abrufe, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.

Für die Google-Tochter YouTube war die Live-Übertragung des Konzerts eine Premiere in Deutschland. In den USA und in Großbritannien wurden bereits Konzerte von U2 oder «Rock in Rio» sowie Streams von den Olympischen Spielen 2012, oder der königlichen Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton live übertragen. Die Streams sind Teil der Bemühungen von Google, in das Geschäft mit Inhalten einzusteigen, das bislang Konzerne wie Apple und Amazon dominieren.

Pet-Shop-Boys-Sänger Tennant sagte vorab, viele der neuen Lieder seien in der deutschen Hauptstadt entstanden. Aufgenommen wurde das melancholisch-ruhige Album mit Songs wie «Winner», «Leaving» und «Invisible» jedoch Anfang des Jahres in Los Angeles.

«Hello Berlin - Welcome to Elysium», begrüßte Sänger Tennant die Zuschauer und Zuhörer im Internet und im Theatersaal. In einem dpa-Interview hatten die Pet Shop Boys sich zu ihrer Berlin-Liebe bekannt. «Wir mögen die Stadt, gehen hier gerne aus.» Das Beste an der deutschen Hauptstadt sei aber das viele Grün im Vergleich zu London.