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Nach Hochwasser-Absage sind Händel-Festspiele bedroht

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Händel-Festspiele
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Georg Friedrich Händel (1685-1759) wird in Halle (Saale) als berühmter Sohn der Stadt unter anderem mit einer Statue geehrt. Foto: Peter Endig Foto: dpa

Halle (dpa)- Nach der Absage der Händel-Festspiele in Halle aufgrund des Hochwassers sehen die Organisatoren die Zukunft des Festivals gefährdet. Sie müssen für Künstlergagen aufkommen und das Geld für bereits gekaufte Tickets zurückerstatten.


Am Freitag starteten die Göttinger Händel-Festspiele einen Spendenaufruf für ihr Schwester-Festival in Halle.

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»Wenn alle Ansprüche geltend gemacht werden, wird es die Händel-Festspiele nicht mehr oder zumindest nicht mehr in der vorliegenden Form geben«, hatte Festspielintendant Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus, zuvor erklärt. Das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle hatten am Dienstag entschieden, das Festival abzusagen. Es sollte vom 6. bis zum 16. Juni mit über 1000 Mitwirkenden rund 40 000 Menschen in den Geburtsort des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel locken.

Der Festivalleiter bat Künstler und Besucher, auf ihre berechtigten Forderungen zu verzichten und das Geld stattdessen zu spenden. Die Göttinger Händel-Festspiele riefen zu Spenden auf. Dort gibt es zudem Überlegungen für Benefizkonzerte und -aktionen.

Stiftung Händel-Haus