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Musikwoche: Hunderte Konzerte und Streit um Gema-Reform

Berlin (dpa) - Mit Fachvorträgen über die Zukunft der Pop- und Kreativbranche hat am Mittwoch die dritte Berlin Music Week begonnen. Der Branchentreff (5.-9. September) soll Künstler und Akteure der Musikindustrie zusammenbringen.

Knapp 2000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland haben sich nach Angaben der Veranstalter angemeldet. Neben Konferenzen und Workshops für Profis gibt es für Musikfans hunderte Konzerte. Sie sind für jedermann offen.

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Premiere feierte die Berlin Music Week 2010. Ein wichtiger Teil war bislang die Messe Popkomm, die es nach einem Besucher-Minus diesmal nicht geben wird. Das Format «Word on Sound» soll den Verlust auffangen. Überschattet wird die Musikwoche vom Streit um die Gema-Tarifreform. Clubbetreiber sehen sich wegen der geplanten Gebührenerhöhung in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Für Donnerstag sind bundesweit Demonstrationen angekündigt.

Berlin Music Week