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Mehr »Lindenstraße«-Kulissen im Museum

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«Lindenstraße» als Museumsstück
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Die Original-Wohnküche der Serienfigur Else Kling ist schon in der Dauerausstellung im Museum Wilhelmsbau des Technik Museums Speyer aufgebaut. Dabei allein soll es nicht bleiben. Foto: Uwe Anspach/dpa Foto: dpa

Erinnerungen werden wach: Ende des Jahres sollen die Requisiten des Cafés Bayer und des Restaurants Akropolis aus der Serie für Fans zugänglich sein.


Speyer (dpa) - Originalkulissen der Ende März ausgelaufenen ARD-Kultserie »Lindenstraße« werden in einem Museum in Rheinland-Pfalz wieder aufgebaut. Ende 2020 sollen die Requisiten des Cafés Bayer und des Restaurants Akropolis für Fans der Serie zugänglich sein, berichtete das Technik Museum in Speyer.

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Die Sprecherin Corinna Siegenthaler sagte, zur Eröffnung würden Ehrengäste aus dem Produktionsteam erwartet. Seit 2012 steht bereits die Küche der schrulligen Filmfigur Else Kling in dem Museum - schon jetzt ein Magnet für »Lindenstraßen«-Zuschauer aus ganz Deutschland.

»Außer uns erhalten nur die Deutsche Kinemathek in Berlin und das Haus der Geschichte in Bonn vom WDR Kulissen und Drehbücher der »Lindenstraße««, erzählte Siegenthaler. Die Requisiten wurden bereits im Januar von einem Team des Museums in Köln demontiert. »Das Café Bayer und das Akropolis ziehen direkt neben das schon vorhandene »Lindenstraße«-Zimmer in unseren Wilhelmsbau«, sagte die Sprecherin. Während die Kling-Küche mit Plexiglas abgeschirmt ist, sollen Besucher die neuen Kulissen auch begehen dürfen.

Die Idee, die Küche nach Speyer zu holen, entstand 2009. Da erhielt der damalige Museumschef Hermann Layher den Pfälzer »Saumagen-Orden« und traf Marie-Luise Marjan, die in ihrer Roööe als Helga Beimer zum Schauspieler-Urgestein der Serie zählt. Schnell wurde man sich einig, der Produzent Hans W. Geißendörfer besuchte Speyer und stimmte zu. Heute liegen in der Ausstellung auch viele Drehbücher sowie Kostüme und Zeichnungen. Die Wände ziert die Original-Tapete aus der Serie.

Angesichts des Serienendes habe schnell festgestanden, dass das Haus der TV-Reihe auch weiterhin eine Plattform geben wolle, sagte der Museumsleiter Andreas Hemmer. »Für Fans soll die Serie im Wilhelmsbau weiterleben - und ein Ort sein, um in Erinnerungen zu schwelgen.«

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