Mario Adorf fühlt sich »als ein Europäer«

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Mario Adorf
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Der französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne (r) steckt dem deutschen Schauspieler Mario Adorf den Orden ans Revers. Foto: Jens Kalaene Foto: dpa
Mario Adorf + Juliette Binoche
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Juliette Binoche und Mario Adorf beim Empfang in der französischen Botschaft in Berlin. Foto: Jens Kalaene Foto: dpa

Berlin (dpa) - Der Schauspieler Mario Adorf (82) fühlt sich mit mehreren europäischen Ländern eng verbunden. Adorf wurde in der Schweiz geboren, seine Mutter stammte aus dem Elsass, sein Vater war Italiener.


»Ich fühle mich wohl dabei, ich habe mich immer als ein Europäer gesehen«, sagte der Schauspieler am Dienstagabend in der französischen Botschaft in Berlin. Er wurde dort zum französischen Ritter der Künste ernannt.

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Dank seiner in St. Tropez geborenen Frau habe er auch ein besonderes Verhältnis zu Frankreich. »Ich bin ja ständig von meiner Frau umgeben. Das ist also ein sehr französischer Anteil, der mich auch privat sehr beschäftigt.« Mittlerweile habe Frankreich für ihn einen höheren Stellenwert als Italien, wo er einige Jahre gelebt hatte. »Ich bin ja vor neun Jahren weggezogen aus Italien, woran auch Herr Berlusconi nicht unschuldig war«, sagte Adorf. Auf seinen zahlreichen Reisen im Ausland habe er aber auch immer mehr gemerkt, wie deutsch er sei.

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